Für Schweizer Zulieferer
Aufträge über 200 Mio. Franken für Gripen
publiziert: Dienstag, 2. Apr 2013 / 13:04 Uhr
Schweden hat bereits 60 Gripen-Kampfjets bestellt.
Schweden hat bereits 60 Gripen-Kampfjets bestellt.

Linköping/Schweden - Der schwedische Saab-Konzern hat Schweizer Zulieferfirmen Aufträge von rund 200 Mio. Fr. für den Kampfjet Gripen erteilt. Für den Gripen E sollen damit die Komponenten Rumpfheck, Waffenstation, Heckkonus, Luftbremsen und Zusatztanks entwickelt, produziert und montiert werden.

6 Meldungen im Zusammenhang
Die Aufträge stehen im Zusammenhang mit der Bestellung von 60 Gripen-E-Kampfjets, die Schweden bereits bestellt hat sowie einer möglichen Bestellung von 22 Gripen-E-Kampfjets durch die Schweiz, teilte der Gripen-Hersteller Saab am Dienstag mit.

Es handelt sich bei diesem ersten Auftragspaket um wesentliche Komponenten des Gripen-E-Kampfjets. Dies belege den Willen von Saab, direkte Aufträge für den Gripen E in die Schweiz zu vergeben. Für die Schweizer Industrie bedeute dies ein Geschäftsvolumen von über 500'000 Mannstunden Arbeit.

Suche nach Partnern

Saab sei auf der Suche nach langfristigen Partnern für sein Gripen-Programm, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Moment fänden Gespräche mit KMUs aus allen Regionen statt, lässt sich Lennart Sindahl, Direktor des Bereichs Aeronautics bei Saab, in der Mitteilung zitieren.

Die Rolle der Schweizer Unternehmen als Gripen-E-Zulieferer und Partner sei nicht auf die schwedischen und mögliche Schweizer Kampfjets beschränkt, sondern erstrecke sich auch auf zukünftige Gripen-E-Bestellungen, schreibt das Unternehmen weiter.

Saabs Verpflichtungen

Saab ist verpflichtet, das Industriebeteiligungsprogramm (SIP) in Übereinstimmung mit der Offset-Politik von armasuisse regional aufzufächern: 5 Prozent im italienschsprachigen Teil der Schweiz, 30 Prozent in der Romandie und 65 Prozent in der Deutschschweiz.

Saab ist im Rahmen des SIP ausserdem verpflichtet, Gegengeschäfte in der Höhe von 100 Prozent des Gripen-Vertragswertes abzuschliessen. Per Ende 2012 haben Saab und seine Partner Aufträge von rund 250 Mio. Fr. an über 100 Schweizer Unternehmen vergeben.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Hans Hess: Erfüllt worden sei jetzt das Ziel, bereits in der Vorphase - also noch vor dem endgültigen Entscheid für den Gripenkauf - Kompensationsgeschäfte in der Höhe von 300 Millionen Franken zu erhalten.
Bern - Die Schweizer Industrie ist ... mehr lesen
Bern - Der schwedische ... mehr lesen
3,1 Milliarden Franken kosten die 22 Gripen-Kampfflugzeuge.
Saab will sich nicht direkt in den Abstimmungskampf einmischen.
Luzern - Saab wirbt bei Schweizer ... mehr lesen 1
Bern - Der Kauf von Kampfflugzeugen ... mehr lesen 13
Der Ständerat hat am Dienstag als Erstrat dem Kauf von 22 Kampfflugzeugen zugestimmt.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Die Bedenken zum Gripen-Kauf schwinden kurz vor Beginn der parlamentarischen Beratung. Nach der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates hat sich auch die Finanzkommission des Nationalrates für den Kauf von 22 schwedischen Kampfflugzeugen ausgesprochen. mehr lesen 
Schmiergeldzahlungen: Katastrophale Auswirkungen in armen Ländern
Schmiergeldzahlungen für Waffengeschäfte, wie sie deutsche, britische und eben auch schwedische Firmen wie Saab zahlten, haben in armen Ländern oft katastrophale Auswirkungen. Tony Blair etwa hatte zum Beispiel Südafrika überredet, britische Kampfjets zu kaufen, die die südafrikanische Luftwaffe gar nicht haben wollte. Blair machte erfolgreich Druck - und am Ende waren 115 Millionen Pfund an Schmiergeldern geflossen, so dokumentiert Andrew Feinstein in seinem Buch über das Globale Geschäft mit Waffen. Während Südafrika für 11 Milliarden US Dollar Kriegsmaterial aus Grossbritannien, den USA, Deutschland, Schweden und auch aus der Schweiz usw. kaufte, fehlte Geld um Medikamente für die sechs Millionen HIV-Infizierten und um Aidskranken zu behandeln. Mehr als 355 000 Südafrikaner starben in Südafrika weil sie den lebensrettende Medikamente nicht erhielten, so Feinstein in seinem Buch.
Newsflash
ich habe Neuigkeiten für Sie Herr Frei!

Wenn Sie glauben Sie können in ca. 80 Länder dieser Welt Geschäfte ohne Schmiergeld machen, dann träumen Sie weiter! So naiv sind nur Gutmenschen, Linke und Grüne. Gehen Sie mal aus der geschützten Werkstatt vor die Tür!

Was ist bitte der Unterschied für sie von kriminellem Schmiergeld und Schmiergeld? Meist nennt man das Kommissionen und nicht Schmiergeld. Aber dank Ihresgleichen ist man ja heutzutage auch ein Geldwäscher, wenn man sein eigenes Geld von A nach B überweist.

Was Sie Saab ankreiden machen die Franzosen, die Israelis, die Russen, die Amis, die Chinesen, die Briten, die Südafrikaner, alle Araber, die Deutschen.Na ja die Deutschen jetzt weniger, die haben ihre eigenen Gutmenschen am Hintern. Darum kriegt Siemens jetzt in einigen Ländern bedeutend weniger Aufträge. Im Rest der Welt interessiert das nämlich einen Scheiss.

Übrigens, Feinstein. Seine Heimat wurde von Deutschland mit U-Booten geschmiert. Und Sie wollen ja eh keine Flugzeuge für die Schweiz. Wir sollten mit Wattebällchen schmeissen.
Vorsicht gegenüber Saab und der schwedischen Regierung
Gegenüber der Firma Saab und der schwedischen Regierung muss man Vorsicht walten lassen, auch wenn jetzt Kompensationsgeschäfte von 200 Millionen Franken in Aussicht stehen. Saab, die uns jetzt 22 Gripen-Kampfjet für 3,126 Milliarden Franken verkaufen will (Stückpreis 142 Millionen Fr), war mit der britischen Firma BAE in kriminelle Schmiergeldaffären verwickelt, wie Andrew Feinstein in seinem 847 seitigen Buch „Das Globale Geschäft mit dem Tod“, Hofmann und Campe, 2012 ausführlich dokumentierte. Die schwedische Regierung deckte dabei Saab, wie die britische Regierung unter Margaret Thatcher, John Major und Tony Blair die kriminellen Machenschaften von BAE deckte und Strafuntersuchungen verunmöglichte.

In Schweden engagierte sich schon der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der 1986 ermordet wurde, für Waffenverkäufe der schwedischen Firma Bofor an Indien, während er international als Friedensfreund auftrat. Damit das Geschäft zustande kam, wurden von Bofor 40 Millionen US Dollar via Schweizer Banken auf Konten von indischen Politikern überwiesen.

Diese famosen Rüstungskonzerne Grossbritanniens und Schwedens schmierten mit hunderten Millionen Dollars Prinzen, Politiker und Militärs usw., um ihre Ware Südafrika, Saudi-Arabien, Tschechien und Österreich, Ungarn usw. anzudrehen, wie Feinstein in seinem Buch dokumentierte. – Wie viele irrelevante Kompensationsgeschäfte werden von Saab bei Gripen-Deal mit der Schweiz eingefädelt werden, wie seinerzeit mit Südafrika? Wie viele „Provisionen“ werden beim Gripen Geschäft mit der Schweiz bezahlt werden müssen? Wie viel Aufwand wird betrieben mit Public Relation Beratern? Mit Inseraten usw.? Den National- und Ständeräten wäre die Lektüre des Buches von Andrew Feinstein zu empfehlen.
Um als Global Player Erfolg zu haben, müssen zahlreiche Voraussetzungen stimmen - sei es das gewählte Expansionsland, die richtige Produktidee oder schlicht eine solide Finanzierung.
Um als Global Player Erfolg zu haben, müssen ...
Wie gelingt einem Unternehmen die Internationalisierung?  Ist von einer Internationalisierung die Rede, so bezieht sich dies meist auf eine Firmenstrategie bzw. die künftige Entwicklung eines Unternehmens. Der Fokus liegt auf dem internationalen Markt, wodurch Produkte und Dienstleistungen nicht nur national, sondern auch auf Auslandsmärkten oder gar weltweit angeboten werden können. mehr lesen 
Weltweite Diesel-Manipulation  Wolfsburg - Der Abgasskandal belastet den VW-Konzern weiter. Auch im neuen Jahr drücken die Folgen der ... mehr lesen  
Der Konzern-Umsatz sank um 3,4 Prozent auf knapp 51 Milliarden Euro.
Diesel-Abgaswerte  Frankfurt - Daimler setzt nach eigenen Angaben als erster Autohersteller auf Partikelfilter bei ... mehr lesen  
Daimler stockt auf.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Von Zuhause aus gründen.
Publinews Gratis  Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Menschen. Heute und morgen sind mutige Macher/innen gefragt. Mehr denn je. mehr lesen
Geben Sie den Tram eines neuen Autos nicht auf.
Publinews Wenn der Kauf eines neuen Autos ansteht, müssen zuerst einige Fragen geklärt werden. Neben Modell, Marke, Ausstattung sowie ... mehr lesen
Reanimation
Publinews Erste Hilfe am Arbeitsplatz  Was tun Sie, wenn Ihr Kollege keine Luft mehr bekommt? Und damit meinen wir nicht (nur) ... mehr lesen
Für Arbeitgeber ergibt sich mit dem Home Office ein wichtiger Vorzug.
Publinews    Die Arbeit beansprucht nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums einen grossen Teil unseres Lebens, weshalb es für ... mehr lesen
Es bestehen aktuell eine Vielzahl an Überweisungsmöglichkeiten, so auch via Mobiltelefon und Bank- oder Kreditkartenkonten.
Publinews Geldüberweisungen  Während das Internet und andere technische Fortschritte die Grenzen der geografischen Distanz überwunden haben, haben immer mehr Länder ihre Türen für den ... mehr lesen
Schweisser
Publinews Beim Schweissen werden zwei oder mehr Werkstücke dauerhaft miteinander verbunden. Gemäss den Definitionen EN 14610 und DIN 1910-100 ist das Schweissen das ... mehr lesen
Viele spannende Möglichkeiten, ein Start-up zu finanzieren. Am Ende kommt es ganz wesentlich auf zwei Dinge an: Sich nicht entmutigen zu lassen und immer wieder nach neuen Lösungen suchen.
Publinews Die beste Idee nutzt nicht viel, wenn kein Kapital vorhanden ist, um sie umzusetzen. Start-ups stehen in der Beliebtheitsskala der Banken jedoch nicht gerade ... mehr lesen
Schlüsseldienste versprechen bei einer Aussperrung schnelle und kompetente Hilfe.
Publinews Binnen weniger Sekunden ist es passiert: Die Tür fällt hinter Ihnen ins Schloss, und der Schlüssel befindet sich im Inneren des Hauses. ... mehr lesen
Eine Haustür kann mit Zusatzschlössern, Querriegeln und Schutzbeschlägen nachgerüstet werden.
Publinews Nach dem Erwerb einer Immobilie ist eine Bestandsaufnahme sinnvoll, um zu ermitteln, ob Sanierungsbedarf vorhanden ist. Für die betroffenen ... mehr lesen
Weltweite Einsetzbarkeit, hohe und bargeldlose Zahlungssicherheit - die Kreditkarte überzeugt seit jeher mit vielseitigen Vorteilen.
Publinews Immer häufiger kommt sie in Alltag, Urlaub oder bei der Arbeit zum Einsatz. Kein Wunder, denn sie bietet eine Vielzahl an Leistungen und Extras. Die Kreditkarte existiert ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
01.04.2020
01.04.2020
01.04.2020
01.04.2020
01.04.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich -2°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Basel -1°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
St. Gallen 0°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt sonnig
Bern -2°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Luzern 0°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt sonnig
Genf 2°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 2°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten