Smarter Einbruchschutz
Auf Nummer sicher
publiziert: Donnerstag, 31. Jan 2019 / 16:45 Uhr

Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202.

Es ist eine erfreuliche Nachricht, die die Schweizer Eidgenossenschaft mit Blick auf die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 vorhielt. Wie sich dieser immense Rückgang erklären lässt, geht aus dem Bericht nicht hervor. Möglicherweise liegt es an den Sicherungsmechanismen, die zunehmend häufiger am Markt angeboten und von den Verbrauchern nachgefragt werden. Welche Optionen der Sicherungen es aktuell gibt, verrät dieser Beitrag.

Aktiv auf Nummer sicher gehen und nicht leichtsinnig werden

Das ist der Tipp, den die Polizei Verbrauchern mit auf den Weg gibt, wenn es um die Sicherung ihres Hab und Guts geht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Es gibt eine Reihe von Verhaltensregeln, die jeder leicht umsetzen kann.

  • Wer beruflich oder privat verreist, sollte das nicht «sichtbar» machen. Das heisst: Weder der Briefkasten darf überquellen, noch sollte der Anrufbeantworter entsprechend besprochen werden. Sinnvoller sind Massnahmen, die die Anwesenheit simulieren. Licht und Beschattung automatisiert zu regulieren, ist in diesem Zusammenhang eine gute Idee.
     
  • Die Sicherung von Türen, Fenstern und Garagentoren ist vor allem deswegen sinnvoll, weil Einbrecher durchschnittlich nicht länger als fünf Minuten versuchen, einen Einbruch zu begehen. Das heisst: Wer sein Haus nur so weit abriegelt, dass der Langfinger mehr als fünf Minuten braucht, um einzubrechen, der hat gute Chancen, dass der Einbrecher unverrichteter Dinge weiterzieht. Ergo: Türen versperren, Sicherungsmechanismen nutzen und keine Fenster geöffnet lassen, wenn keiner im Haus ist. Auch Licht- und Kellerschächte sollten verschlossen werden.
     
  • Als abschreckende Massnahme können Bewegungsmelder, Scheinwerfer und die Aussenbeleuchtung dienen. Auch Einbruchmelder und Alarmanlagen dienen vornehmlich dazu, dass der Einbrecher abgeschreckt wird - entweder durch die blosse Existenz der Anlage oder durch den Laut, den sie im Falle eines Einbruchs abgibt.

Einbruchschutz setzt an vielen Orten rund ums Haus an

Ein sinnvoller Einbruchschutz kann nicht punktuell erfolgen, sondern ist Teil eines Gesamtkonzepts. Das bedeutet, dass für jedes sicherheitsrelevante Bauteil am Haus oder rund ums Haus spezielle Anschaffungen und Vorkehrungen getroffen werden können und sollten.

Haus & Türen. Wer gerade baut oder renoviert, sollte sich überlegen, einbruchhemmende Türen einzusetzen und auf Fenster mit einer höheren Widerstandsklasse zu setzen. Ab der Klasse 2 besteht das Fenster aus Sicherheitsglas, ab der Klasse 3 sind sie mit einem Aushebelschutz versehen. Auch spezielle Riegel, Beschläge und Schlösser können dazu beitragen, einen Einbruch zu verhindern. Immobilienexperten rechnen mit Nachrüstkosten von etwa 350 Schweizer Franken für ein Fenster und circa 900 Schweizer Franken für eine Tür.

Garagentore. Idealerweise ist das Garagentor per se stabil gebaut und schützt allein schon deswegen vor Einbrechern. Vergleichbar wird die Sicherheit eines Garagentores über eine Norm, die niederländische NEN 5096. Garagentore des Markenanbieters Normstahl bieten den Einbruchschutz nach dieser Norm an. Zudem haben die Tore Zugfederkästen, Laufrollen und abgedeckte Laufschienen. Ein GS-Siegel, ein TÜV-Zertifikat sowie weitere Sicherheitsvorkehrungen gehören hier ebenfalls zur Grundausstattung.

So smart ist der Einbruchschutz von heute

Ein kleiner Magnetsensor kann bereits grosse Wirkung in puncto Einbruchschutz erzielen. Sogenannte magnetische Tür- und Fensterkontakte sind so programmiert, dass sie einen Alarm direkt auf das Smartphone des Hausbesitzers schicken, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird, das nicht hätte geöffnet werden dürfen.

Smart ist in diesem Zusammenhang alles, was automatisiert und praktisch ist. Das heisst: Werden Fenster oder Türen von Dritten geöffnet, gibt's nicht nur eine entsprechende Nachricht an den Hausbesitzer, sondern eine laute Sirene heult auf und im Haus gehen auf einen Schlag alle verfügbaren Lichter an. Auch wenn der Bewegungsmelder eine Bewegung registriert, schaltet sich ganz automatisch die Überwachungskamera dazu und zeichnet auf, woher die Bewegung stammen muss. Möglich ist vieles, nur muss die Programmierung entsprechend mit Bedacht erfolgen, um einen guten Schutz zu erhalten, ohne sich zu fühlen wie in einem Hochsicherheitstrakt.

Smart ist auch das, was eingangs bereits als «Simulation» beschrieben wurde: Rollläden öffnen und schliessen sich in unregelmässigen (!) Abständen, die Musik tönt ab und zu aus dem Radio und auch die Beleuchtung geht nach einem reinen Zufallsprinzip regelmässig im Haus an und aus. Im Aussenbereich könnte Hundegebell aus dem Lautsprecher den Langfinger vertreiben. Auch verschiedene Eskalationsstufen sind denkbar - für den Falle eines Einbrechers in der Nähe des Hauses.

(ba/pd)

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