Auch Zeitungen kritisieren Hildebrand
publiziert: Donnerstag, 5. Jan 2012 / 07:20 Uhr
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Philipp Hildebrand wird sich heute erklären.
Philipp Hildebrand wird sich heute erklären.

Bern - Rücktritt oder lediglich eine Verschärfung des Reglements der Nationalbank? Die Forderungen der Deutschschweizer Zeitungen in der Affäre Hildebrand gehen weit auseinander. Weitgehend einig sind sie sich darin, dass die Institution Nationalbank Schaden genommen hat.

5 Meldungen im Zusammenhang
«Das unwürdige Versteckspiel rund um das Eigengeschäft-Reglement und den Bericht zum Fall Hildebrand haben dem Ansehen der Nationalbank bereits geschadet», schreibt zum Beispiel der Kommentator im «St. Galler Tagblatt». Denn «schon der kleinste Schatten auf der Nationalbank» sei einer zu viel.

«Der Schaden ist da», titelt die «Neue Luzerner Zeitung». Denn die Glaubwürdigkeit von Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand sei durch die Affäre «angekratzt». Und auch nach der Lektüre der Untersuchungsberichte bleibe «ein ungutes Gefühl» zurück.

Härteres Reglement

Im «Tagesanzeiger» wird vor allem das Reglement der Nationalbank als «viel zu weich» kritisiert. Es entspreche «den Anforderungen an die Unabhängigkeit so wichtiger Verantwortungsträger von eigenen finanziellen Interessen oder denjenigen ihrer Familie in keiner Weise».

Auch die «Neue Zürcher Zeitung» findet, dass die internen Richtlinien «eher lasch» gefasst sind und einiges mehr zulassen «als man es für eine Notenbank schweizerischer Prägung im Zeitalter verschärfter Compliance-Anforderungen erwarten darf».

Und auch wenn die «NZZ» «Form und Stil der Kampagne gegen die Person Hildebrand» in Frage stellt, kommt der Präsident nicht ungeschoren davon. Die «geldmässig bedeutsamen Devisentransaktionen» des Ehepaars Hildebrand zeugten «nicht von grosser Trittsicherheit», heisst es.

Rücktritt gefordert

Weit schärfere Kritik muss sich Hildebrand von der «Berner Zeitung» («Hildebrand muss seinen Posten räumen») und der «Basler Zeitung» («Ein Rücktritt ist unumgänglich») gefallen lassen. Hildebrand habe «auf einen Schlag seine Glaubwürdigkeit verloren», schreibt die «Berner Zeitung». Er sei deshalb «an der Spitze der Nationalbank schlicht am falschen Platz».

«Als oberster Währungshüter der Schweiz darf Hildebrand keine grösseren Bestände in Fremdwährungen erwerben oder verkaufen, weil er objektiv immer in einem Interessenkonflikt steckt», heisst es in der «Basler Zeitung». Wenn Hildebrand der Nationalbank eine letzten Dienst erweisen wolle, «dann quittiert er diesen Dienst so rasch als möglich».

(bert/sda)

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Was haben harmlose Devisentransaktionen eines Bänkers mit neoliberalem Casino Kapitalismus zu tun?

Hildebrand wird wohl abtreten müssen, dank den Halbwahrheiten und direktem absichtlichem Beschädigen seines Amtes durch die Weltwoche.

Der eigentliche Skandal ist nicht Hildebrands vielleicht etwas unsensibles Transaktionsverhalten, sondern dass Bankdaten geklaut wurden und von Blocher weitergeleitet wurden aus niedrigen politischen Motiven.
Hätte dieser Mann irgendetwas normales an sich, hätte er die Daten an Sarasin zurückgeschickt und dafür gesorgt, dass diese kriminelle Tat aufs Schärfste verfolgt wird.
Aber er hat sich zum Mittäter gemacht.

Hildebrand ist ein guter NB Chef.
Was ihn nun seinen Job kostet, sind seine Ansagen am Anfang seiner Amtszeit, als er die Bänker, Banken und deren Verhalten aufs schärfste kritisierte und somit sofort den Hass der Rechtspopulisten und Neoliberalen Parasiten unserer Politik auf sich zog.

Das er heute gezwungen wird sogar öffentlich vor Kameras Stellung zu nehmen, wegen eines primitiven verleumdnerischen Artikels in einer SVP Zeitschrift ist ein Armutszeugnis für die Schweiz und deren Presse.

Wie gesagt, Hildebrand ist erledigt. Verschuldet hat er gar nichts, nicht nach den Infos die man heute hat.

Was der Weltwoche nicht gelungen ist mit EWS, Keller-Sutter oder Sommaruga, gelingt ihr nun mit einem selbst für Weltwoche Verhältnisse übelst recherchierten Artikels mit Hildebrand.

Blocher erhält so ein Trostpflästerli Rachelein.
Selber in's Knie
Ich muss schon lachen.

Jeder andere der sich aufgrund seines Jobs oder Insiderwissen schnell 75'000 Fränkli verdient und bei einer Bank arbeitet, ist ansonsten im Forum ein neo-liberaler Abzocker im Casino Kapitalismus. Nur wenn Blocher involviert ist, steigt das Hirn aus. Zwei Arten von Moral. Nicht was man macht ist von Bedeutung, sondern wer es macht und in welchem Lager der steht.

Nach dem man den bewussten Paragraphen des Verhaltenskodex lesen konnte, bleibt zur Aktion von Herrn Hildebrand nur die Aussage dass Dummheit nicht strafbar ist. Wobei Dummheit auf seine Position und wie er die Sache danach bestritt bezogen ist, denn schliesslich hat er mal schnell das Jahressalär eines Büezers eingestrichen.

Das alles stört die Sozis in diesem Fall offensichtlich nicht. Wenn Hildebrand gehen muss, dann weil er sich selber abgeschossen hat. Ich persönlich finde seine Aktion moralisch fragwürdig, aber ein konkretes Fehlverhalten kann ihm nicht angelastet werden. Also soll er bleiben und Schwamm drüber mit einer besseren Regelung für Mitarbeiter in Zukunft.
Hildebrand ist erledigt
dank monatelanger Hetzkampagne, kriminellem Datendiebstahl, und halbwahren zum Teil gar verdrehten Fakten.

Im schlimmsten Fall hat Hildebrand etwas ungeschickt Devisentransaktionen getätigt aber damit weder Reglemente oder gar Gesetze verletzt.

Die Weltwoche, sollte Hildebrand besiegt werden, hat damit die Presse und deren Glaubwürdigkeit geopfert um einen Sieg für Blocher einzufahren.

Der Artikel ist schlecht recherchiert und basiert auf einer fragwürdigen Quelle.

Hildebrand wird als Verbrecher tituliert und gar indirekt mit Nixon gleichgestellt.
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