Sunrise klagt nicht
Auch Sunrise verzichtet auf Klage gegen Mobilfunkauktion
publiziert: Freitag, 6. Jul 2012 / 22:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Jul 2012 / 08:30 Uhr

Zürich - Nach Orange verzichtet auch Sunrise auf eine Klage gegen Mobilfunkauktion. Man wolle sich jetzt auf den Netzausbau konzentrieren, erklärte der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz am Freitag Nachmittag kurz vor Ablauf der Beschwerdefrist um Mitternacht.

Sunrise ärgert sich, dass sie für ihre Frequenzen mit 482 Mio. Fr. den höchsten Auktionspreis bezahlen muss.
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Damit sei das Vergabeverfahren der Frequenzen endgültig und erfolgreich abgeschlossen, erklärte die Eidg. Kommunikationskommission (Comcom) ihrerseits in einem Communiqué. Denn keine der drei Konzessionärinnen Orange, Sunrise und Swisscom habe eine Beschwerde gegen die neuen Mobilfunkkonzessionen eingereicht.

Nachdem Orange vor einer Woche erklärt hatte, die angedrohte Klage gegen die Mobilfunkauktion fallenzulassen, hatte sich Sunrise praktisch bis zum letzten Moment bedeckt gehalten. Voll zufrieden sind beide Telekomunternehmen nicht mit der Auktion.

Orange am wenigsten Frequenzen

Orange zeigte sich unzufrieden, dass die Comcom im Nachhinein die Zahlungskonditionen für die Frequenzgebühren aufgeweicht und Ratenzahlungen erlaubt hatte. Sunrise ärgert sich, dass sie für ihre Frequenzen mit 482 Mio. Fr. den höchsten Auktionspreis bezahlen muss.

Und dies, obwohl die Nummer zwei weniger Frequenzen ersteigert hatte, als die Swisscom, auf die lediglich 360 Mio. Fr. entfallen. Am billigsten kam Orange mit 155 Mio. Fr. weg, wofür der Mobilfunkanbieter aber auch am wenigsten Frequenzen erhält.

Beschuldigungen

Sunrise schob das Ergebnis dem äusserst komplizierten Auktionsverfahren in die Schuhe. Dagegen ortet der Regulator den Fehler bei Sunrise.

Eine Klage vor Bundesverwaltungsgericht gegen die Ergebnisse der im Februar über die Bühne gegangene Versteigerung aller Mobilfunkfrequenzen hätte die Aufrüstung der Netze wahrscheinlich erheblich verzögert.

«Für die Schweiz könnte dies zum Desaster werden und dazu führen, dass es auf allen drei Mobilfunknetzen zu Engpässen kommt», sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» vom Freitag.

(knob/sda)

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