Laut SAV keine Zuwanderer
Arbeitgeber wollen keine Kontingente für Kurzaufenthalter
publiziert: Freitag, 11. Apr 2014 / 00:36 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Apr 2014 / 00:52 Uhr
Kurzaufenthalter sollten nicht unter die Kontingente fallen.
Kurzaufenthalter sollten nicht unter die Kontingente fallen.

Bern - Aus Sicht des Arbeitgeberverbands sollen Kurzaufenthalter nicht unter die von der Zuwanderungsinitiative geforderten Kontingente fallen. Zudem möchte der Verband eine Ausnahmebewilligung für Spezialisten und Forscher schaffen.

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Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) gelten Kurzaufenthalter nicht als Zuwanderer, weil sie nur beschränkte Zeit in der Schweiz arbeiten, wie SAV-Direktor Roland Müller am Donnerstag in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF erklärte.

Deshalb sollten sie auch nicht unter die Kontingente fallen, welche die Schweiz aufgrund der Annahme der SVP-Zuwanderungsinitiative schaffen wird.

Falls diese ausländische Arbeitnehmer aber länger als ein Jahr in der Schweiz bleiben möchten, müssten sie gemäss des Verbandsvorschlags eine der kontingentierten Bewilligungen beantragen, erklärte Müller.

Ausnahmebewilligung für Forscher

Für Forscher und andere Fachleute will der Verband gemäss der Fernsehsendung eine Ausnahmebewilligung schaffen, die maximal drei Jahre gelten soll. Auch diese Kategorie von Bewilligungen möchte der Verband von den Kontingenten ausnehmen.

SVP-Präsident Toni Brunner pflichtete einerseits bei, dass Kurzaufenthalter nicht zur Netto-Zuwanderung beitrügen. Keine Hand bieten will er aber zu einer Neukontingentierung, wie er in «10vor 10» sagte. Fer Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller und die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr warnten vor einer Aushebelung der Verfassung bei Nichtbefolgung des Volksentscheids vom 9. Februar.

Konzept zur Umsetzung

Der Bundesrat wird im Sommer ein Konzept präsentieren, wie er die Initiative umsetzen möchte. Das Konzept erarbeiten soll unter anderen eine Expertengruppe unter Leitung des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Teil der Expertengruppe sind Vertreter verschiedener Sozialpartner und Behörden - auch der Arbeitgeberverband nimmt Einsitz.

(bg/sda)

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Aber,...
aber R. Müller! Sagen Sie doch einfach mit ihren eigenen Worten In einem Satz was Sie ausdrücken wollen.
In etwa so: Die Mehrheit des Schweizer Volkes hat bei der Masseneinwanderungsinitiative falsch entschieden und Volksentscheide sind ohnehin nicht bindend.
Danach empfiehlt es sich, Nachhilfe in Schen Demokratie zu nehmen... Mindestens!
Sozialschmarotzer!!
Wenn Schweizer Arbeitslose, die RAV oder SKOS-Gelder beziehen, so argumentieren würden, wie die Arbeitgeber, dann würde man ihnen kaltschnäuzig per Verfügung mitteilen, sie hätten ihre Pflichten nicht erfüllt.

Schweizer Stellensuchende müssen schliesslich, um ihren Anspruch auf Unterstützung zu rechtfertigen, einen NACHWEIS erbringen, alles mögliche unternommen zu haben, eine Beschäftigung zu finden.

Auf der anderen Seite bedeutet eine Kontingentierung ausländischer Arbeitskräfte mit Schweizer Vorrang, dass der Arbeitgeber umgekehrt einen NACHWEIS erbringen muss, alles mögliche unternommen zu haben, auf dem Schweizer Markt seinen Bedarf einzudecken.

Aber es wird an allen Ecken und Enden versucht, diese Regelung zu verwässern.

Sind unsere Unternehmer also Sozialschmarotzer?

Warum gelten AN, die die geforderten Nachweise nicht vollumfänglich erbringen, als zu bestrafende Sozialschmarotzer, während die AG, die solche Nachweise nicht erbringen wollen und durch Beschäftigung ausländischer AN die Kosten der sozialen Wohlfahrt in die Höhe treiben, von der Politik unterstützt werden?
Die Kosten, die ein Unternehmer diesem Land verursacht, wenn er ohne Dringlichkeit einen Fremdarbeiter bevorzugt, sind x-fach höher als die Kosten, die ein "fauler" ALV-Bezüger verursacht.

Eigenartige Welt in diesem Land. Es stinkt so richtig nach Heuschrecken!
Schweizerischer Armleuchterverein SAV
"Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) gelten Kurzaufenthalter nicht als Zuwanderer"

Ich nehme zur Kenntnis, dass dieser Mensch ein Problem mit deutsch geschriebenen Texten hat. Im Verfassungstext steht nämlich was anderes:

"Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt."

Da steht klipp und klar:
"die Zahl der Bewilligungen... für den Aufenthalt"

Und weiter lautet der Verfassungstext:
"Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens."

So lautet der Text.
Wenn schon der Arbeitgebervertreter zu blöd ist, einen einfachen Text zu verstehen, dann frage ich mich, wie blöd eigentlich diese Arbeitgeber sind, die sich von solchen Armleuchtern vertreten lassen.

Naja, vielleicht ist er ja gar kein Armleuchter, sondern einfach einfach ein Gaukler und Trickbetrüger, wie man sie auf Jahrmärkten findet.
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