«Perspecs» erleichtert Meinungsbildung
App bietet dreidimensionalen Nachrichtenkonsum
publiziert: Dienstag, 16. Feb 2016 / 09:19 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Feb 2016 / 14:51 Uhr
Die App bietet zu jedem Artikel mehrere Sichtweisen.
Die App bietet zu jedem Artikel mehrere Sichtweisen.

London - Die Nachrichten-App «Perspecs» erweitert den Horizont der Leser auf ihre ganz eigene Art und Weise. Denn sie bietet, wo es möglich ist, drei Perspektiven auf eine Nachrichtenmeldung an.

Bei politischen Themen werden zum Beispiel Texte von linken, neutralen oder rechten Blättern beziehungsweise Kolumnisten nebeneinandergestellt. Die App wird von Trinity Mirror, einem britischen Verleger von Zeitungen und Zeitschriften, herausgegeben.

Neues einfach entdecken

«Menschen tendieren zunehmend dazu, ihre Nachrichtenquellen zu hinterfragen», erklärt Darren Sher von Trinity Mirror. «Das Ziel von Perspecs ist es, den Lesern die Möglichkeit zu bieten, sich ihre eigene Meinung über eine Sache zu machen, anstatt sich auf eine einzelne Nachrichtenquelle zu verlassen. Die App hilft Nutzern auch, neue Publikationen zu entdecken, von denen sie zuvor nichts wussten oder nicht gedacht hätten, dass sie sich dafür interessieren könnten.»

Der Fokus liegt dabei nicht darauf, Eilmeldungen zu veröffentlichen und ständig aktuell zu bleiben. Vielmehr sollen Hintergrundgeschichten mit verschiedenen politischen Färbungen beziehungsweise unterschiedlichen Meinungen kuratiert werden. In einer Beta-Version, die für iOS- und Android-Geräte verfügbar ist, werden täglich zehn Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Grosse Zielgruppe angestrebt

«Wir möchten uns an eine Zielgruppe wenden, die so gross wie möglich ist, also wird es einen Mix aus britischen und internationalen Nachrichten geben, der Themen wie Gesundheit, Technologie und Politik umfasst. Wir können drei Perspektiven auf Dinge wie Filmkritiken oder neue Gadgets bieten», führt Sher aus. «Die Sache ist, dass es in der Regel wirklich drei Seiten einer Geschichte gibt.»

Noch nicht geklärt ist, wie die App monetäre Gewinne erwirtschaften soll. «Wir sehen uns an, was andere Anbieter von kuratierten Nachrichten-Feeds machen und wie etwa Apple News und Flipboard auf Basis von geteilten Einnahmen Geld verdienen», erklärt Sher. Das würde so funktionieren, dass Trinity Mirror einen Anteil der Einnahmen des Anzeigenverkaufs der Drittanbieter bekommt, deren Artikel Perspecs zeigt. Auch Abonnements innerhalb der App werden diskutiert, durch die zusätzliche Inhalte freigeschaltet werden können.

 

(pep/pte)

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