Parteien reagieren hingegen zurückhaltend
Analysten sind erfreut über Axel Weber
publiziert: Freitag, 1. Jul 2011 / 15:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Jul 2011 / 16:10 Uhr
Die SP kritisiert den Entscheid der UBS, Axel Weber einzustellen.
Die SP kritisiert den Entscheid der UBS, Axel Weber einzustellen.

Bern - Der Wechsel an der UBS-Spitze von Kaspar Villiger zu Axel Weber ist in den Augen von Finanzanalysten positiv. Der Generationswechsel sei fällig geworden. Die grossen Parteien halten sich mit Reaktionen zum Personalentscheid der UBS dagegen eher zurück.

5 Meldungen im Zusammenhang
Mit Weber habe die UBS genau den richtigen Kandidaten gefunden, urteilte Kepler-Analyst Dirk Becker am Freitag im Gespräch. Weber sei eine exzellente Wahl.

Als Präsident der Deutschen Bundesbank habe er Deutschland sehr umsichtig durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gebracht. Zudem habe Weber an der Gestaltung des Regulierungswerks «Basel III» mitgewirkt. Er kenne sich sehr gut aus in der Finanzbranche. Ausserdem habe Weber sehr viele internationale Kontakte, auch zu Politikern. Davon könne die UBS profitieren.

Investmentbanking unter der Lupe

Die Grossbank habe mit Weber jemanden mit hoher Glaubwürdigkeit gewonnen, der zur Verbesserung der Reputation der UBS beitragen könne, sagte Julius-Bär-Analyst Roger Degen. Interessant werde Webers Haltung zum Investment Banking sein.

«Ich denke, dass Weber kritischer zum Investment Banking stehen wird als der jetzige UBS-Präsident Kaspar Villiger», sagte Degen. Weber könnte möglicherweise eine ähnliche Rolle einnehmen wie James Schiro beim Versicherer Zurich Financial Services (ZFS), der vieles wieder ins Lot gebracht habe nach den Übertreibungen unter Schiros Vorgänger Rolf Hüppi.

Dass Weber kaum Kontakte zur Schweizer Politik habe, sei kein Nachteil, sagte Vontobel-Analystin Teresa Nielsen. Denn die «Too big to fail»-Diskussion dürfte bis Ende Jahr durchs Parlament sein. Zudem sei auch die Affäre mit amerikanischen Steuersündern kein Thema mehr für die UBS. Jetzt könne die Bank sich wieder auf ihr internationales Geschäft konzentrieren.

Parteien reagieren zurückhaltend

Die FDP und die SVP wollten den Entscheid der Grossbank, Axel Weber für den Posten des Verwaltungsratspräsidenten vorzuschlagen, nicht kommentieren. Die SP äusserte Kritik und schrieb in ihrer Stellungnahme, Weber habe sich bislang als «geldpolitischer Hardliner» profiliert. Dem ehemaligen Chef der deutschen Bundesbank mangle es an politischem Fingerspitzengefühl.

Die CVP hingegen sieht in Weber einen Garanten für währungspolitische Stabilität. Er habe das Regelwerk «Basel III», welches höhere Eigenkapitalvorschriften für Grossbanken vorsieht, massgeblich mitgeprägt. Weber halte bei der «Too big to fail»-Problematik weitergehende Auflagen für sinnvoll und entspreche damit der CVP-Position, schreibt die Partei.

(bg/sda)

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wie können Sie als Privatmann
sich erdreisten, dermassen über die SP herzuziehen?

Wir (Nicht-SP-Wähler), die besonders Dummen, sollten uns gefälligst aller Kritik an der SP enthalten. Schliesslich handelt es sich bei der Spitze dieser Partei um eine Ansammlung von ewiggestrigen Spinnern, die weder von Privatwirtschaft etwas verstehen, noch sich um unsere Probleme scheren - sondern nur an unser Geld wollen, um es gerechter(??!) zu verteilen!

Mit Ihren Äusserungen erreichen Sie bloss, dass es im Feld der Frauen heftig steubt (oder vielleicht auch stoibt?). Und, die Seherei nimmt immer Einfluss auf unser aller Schicksal!

Immerhin gehen die ehrlichen Schweizer Bürger "JasonBond"'s Arbeit nach.
"JasonBond", ich will wissen, wie Sie dies erreicht haben!

Obwohl wir aus Mücken Elefanten machen, will ich keine Elefanten an meinem Gartenteich. Die Mücken dulde ich, gerade noch so, knapp - Schafe allerdings nicht (die könnten bei einer Nacht- und Nebelaktion gestohlen und geschlachtet werden) ...
Das ist demokratisch (wenn auch nicht griechisch) - falls Sie überhaupt verstehen, was das heistt (oder heisst?). Haben Sie überhaupt Gefühl in Ihren Fingerspitzen? politisches ...?

In jedem Fall hat die SP recht. In Bezug auf Weber: wenn der Kapitalismus endlich abgeschafft werden soll, dann müssen Kapitalisten wie Weber zuerst abgeschafft werden ...
... und die CVP
muss diesmal ihr Fähnchen nicht erst in den Wind hängen, da Weber - zufällig - ihrer Position entspricht ...
Scheint so
Jetzt sehen Sie mal wo die wahren Schweizer sitzen. ;-) Im Aufsichtsrat der UBS
Die FDP und die SVP
halten sich zurück mit Kommentaren zu dieser Wahl.

Tja, wen wunderts. Die SVP wird ja eh von der UBS finanziert und die FDP ist der Hochfinanz eh hörig.

Da könnte die UBS auch Thomas Gottschalk präsentieren und die FDP und SVP würde klatschen.
Waaas?
Noch ein Deutschen der unsere super duper Grossbank präsidiert?? Und kein wahrer Eidgenosse heult auf??? Die sind echt nicht mehr das was sie mal waren. Die SP ist echt die einzige die es etwas schwierig findet, dass einer der nichts aber auch gar nicht von der Schweiz und ihrem System versteht, jetzt die UBS kommandiert? HM HM, eine Grossbank die nicht nur machen kann was sie will sondern auch noch eine Staatsgarantie besitzt? Eine SCHWEIZER Staatsgarantie? Und niemand der was von Unabhängigkeit und Ausverkauf der Heimat schwafelt??? Man sagte einfach nichts? Ob das wohl daran liegt, wer diese beiden "Volksparteien" bezahlt?
die SP muss
Weber wegen seines mangelnden politischen Fingerspitzengefühls kritisieren - da ihr jegliches finanzwirtschaftliche Gefühl in den Fingerspitzen fehlt ...
Ja, was machen Sie?
Woher nehmen Sie sich das Recht, die SP zu kritisieren? Haben Sie vielleicht noch nicht mitbekommen, aber wir wir leben in eine Demokratie, wenn Sie wissen, was das heistt.
Die Nörgeli-Partei
Die SP hätte am liebsten die "Finanzexpertin" Susanne Leutenegger (alte Schreibweise: Susanne Leutenegger Oberholzer) an der Spitze der UBS gesehen. Die SP kritisiert einfach alles, was nicht aus ihrer Küche stammt. Woher nimmt sich diese Partei das Recht, Entscheide der Privatwirtschaft zu kommentieren bzw. vor allem zu kritisieren?
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