Die letzten Massnahmen
Alpiq verkauft Wasserkraft
publiziert: Montag, 7. Mrz 2016 / 08:08 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Mrz 2016 / 10:49 Uhr
Das Kraftwerk Grande Dixence.
Das Kraftwerk Grande Dixence.

Lausanne/Olten - Der Energiekonzern Alpiq hat im Geschäftsjahr 2015 einen Reinverlust von 830 Millionen Franken geschrieben. Auch der Umsatz ging erneut deutlich zurück. Nun steht die Hälfte der Wasserkraft zum Verkauf.

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Aufgrund der äusserst herausfordernden Rahmenbedingungen öffne der Konzern bis zu 49 Prozent seines Wasserkraftportfolios, teilte Alpiq am Montag mit. Abnehmer könnten Konkurrenten sein, die - anders als Alpiq - auch Endkunden im nicht-liberalisierten Schweizer Markt haben. Schweizer Hauptaktionäre hätten bereits ihr Interesse angekündigt, hiess es.

Zur Wasserkraft von Alpiq gehören unter anderem die Speicherkraftwerke Blenio, Engadin, Dixence und Hinterrhein sowie das Flusskraftwerk Gösgen.

Tiefe Grosshandelspreise

Der Umsatz brach im vergangen Geschäftsjahr von 8,1 Milliarden Franken auf 6,7 Milliarden Franken ein. Dies begründet der Stromkonzern mit den tiefen Grosshandelspreisen und der Währungssituation.

Insbesondere der starke Schweizer Franken habe zu Abschreibungen und Rückstellungen nach Steuern in Höhe von 855 Millionen Franken geführt, heisst es im Communiqué. Davon betroffen seien vor allem Schweizer Kraftwerke.

Unter dem Strich resultierte ein Konzernverlust von 830 Millionen Franken nach einem Verlust von 902 Millionen Franken im Vorjahr. 2013 hatte Alpiq zwar einen kleinen Gewinn von 18 Millionen Franken verzeichnet. 2012 lag der Verlust allerdings bei 1,09 Milliarden Franken.

Aufgrund der weiter angespannten Ertragslage beantragt der Verwaltungsrat von Alpiq der Generalversammlung, keine Dividende auszuschütten. Alpiq zahlt den Schweizer Konsortialaktionären auch keinen Zins auf ihrem Hybriddarlehen.

(nir/sda)

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"Nein, gründet keinen Betreibungsgesellschaft (Man würde besser sagen: Auffanggesellschaft) für die AKW, das würde nur die Probleme (der Stromkonzerne) von den Kantonen zum Bund verlagern." Blocher sinngemäss in der Sonntagszeitung von heute.
Am Ende des Interviews schlägt Herr Blocher vor, einen Fonds zu bilden, an dem sich die Kantone mit Krediten beteiligen sollen, was doch gar nichts anderes heisst, als Kredite a perdu zu geben, also Geld zum Fenster herauswerfen, das schlussendlich doch wieder das ganze Volk und der Bund zu tragen hätten. Ist der Mann noch bei Sinnen? Wo bitte liegt der Unterschied zwischen einer Betreibungsgesellschaft und einem Fonds, wenn es am Ende kostenmässig aufs Gleiche hinausläuft? Blocher'sche Nebelpetarden für SVP Gefolgsleute, mitdenkende Bürger bitte wegsehen!?

Im gleichen Interview erklärt dieser Mann, die Subventionen für die Alternativenergien zu streichen zugunsten des viel billigeren Atomstroms!
Jedermann ist es heute klar, dass es keinen teureren Strom als den Atomstrom gibt, wenn man alle Kosten rechnet. Zieht man das Risiko eines AKW mit ein, dann ist es überhaupt nicht möglich, einen konkurrenzfähigen AKW-Strom zu bezahlen. Weshalb? Die AKW sind die einzigen Stromerzeuger, die nur einen Bruchteil des Risikos versichert haben, während alle anderen Stromerzeuger gesetzgemäss zu 100% versichert sein müssen! Die Entsorgung des radioaktiven Abfalls alleine wird den Bund und somit den Steuerzahler rund 150 Milliarden (Milliarden!!!) kosten. Das alleine schon macht Atomstrom zum teuersten Strom überhaupt und daran gehen ja auch die AKW-Betreiber langsam bankrott.
Und Herr Blocher spricht noch immer vom billigen Atomstrom! Ist doch kaum zu fassen, oder?
(Die schon immer in technologischen Fragen führenden Deutschen scheinen offenbar den Herrn Blocher nicht zu kennen, der würde ihnen schon erklären, was teuer und was rentabel ist! aber dort würde Herr Blocher vielleicht von Hartz IV leben und niemand würde ihn kennen. Hier hat er sein oberschlaues Klientel und die Presse als seine Bühne.)
Wie tickt eigentlich unsere Wirtschaft überhaupt? Da gibt es einen Wirtschaftszweig, der Hochriskantes produziert (Die Stromerzeuger und AKW-Betreiber), was ein anderer Wirtschaftszweig (die Versicherungen) für viel zu riskant ansieht und nichts davon wissen will.
Beide im eigenen Lande! Beide höchstwahrscheinlich echte patriotische Schweizer Unternehmen, die nur und ausschliesslich für unser Wohl, das Wohl des Schweizervolkes besorgt sind. Wer ist nun schlauer, die AKW Betreiber oder die Versicherungen?
Weshalb nur lässt sich das Volk auf hochriskante AKWs ein und folgt nicht dem logischen Verhalten der Versicherungen? Ja, das soll mir bitte einmal jemand beantworten!
Schöne Bescherung!
Wasserkraftwerke sind Bestandteil unserer Schweizerischen Landschaft. Oftmals mussten tausende Menschen aus den Tälern umgesiedelt werden, wo heute ein Stau-See ist. Wie konnte man nur jemals so etwas privatisieren?
Und weil die Alpiq und andere nicht unternehmerisch denken und handeln können, und weil der bürgerliche Block dem Spleen von der Privatisierung völlig verfallen ist und die Alternativenergien lange belächelt haben, müssen heute Teile unserer schönen Schweiz, die eigentlich alle unter Heimatschutz stehen sollten, verhökert werden? Kann das wirklich sein?
Und an wen sollen die Stauwerke verhökert werden? Wer sollte schon unrentable Wasserkraftwerke kaufen wollen? Das können im Grunde genommen doch nur solche sein, die ein strategisches Ziel verfolgen. Putin zum Beispiel, nun, der hat wahrscheinlich nicht genügend Bares, die Chinesen? Die Mullahs, die Schaichs?
Wann lernen wir in der Schweiz endlich das selbstständige Denken, wann lassen wir uns nicht mehr von den wegfallenden oder entstehenden Arbeitsplätzen steuern, wann handeln wir endlich rational? Die Deutschen Alternativenergiefirmen suchen verzweifelt nach Speichern für die ungleichmässig anfallenden Stromspitzen. Aber mit den Europäern wollen wir ja nichts zu haben. Wir, das Herz der Wasserspeicher in Europa, wollen mit denen nichts zu haben! (Aber die Höhe der Wechselspannung und die Frequenz haben wir in freiwilligem Nachvollzug aus Europa übernommen) Nun, verkaufen wir unsere Landsc haft halt den Mullahs, den Schaichs oder den Chinesen, wir haben schliesslich so viele kulturelle Gemeinsamkeiten mit denen, auf zum Jodelfest mit den Mullahs, die AUNS hat's ja bereits schon hinter sich, das gemeinsame Jodeln meinte ich, ist ja nichts Verwerfliches dran, oder?!

Ja, und wenn’s keiner will, die Kraftwerke, dann bezahlen wir Bürger das halt mal wieder. Wir bezahlen diese Unvermögen der Profiteure aus Nationalstolz mit Links! Im wahrsten Sinne des Wortes Links, dort wo die weniger Privilegierten zu Hause sind. Wer denn sonst? Dafür dürfen wir auch vielleicht einmal einen Super Gau geniessen, weil man ja die AKWs jetzt noch länger am Netz halten muss um unbezahlbaren Strom zu produzieren. Warum Gau? Weil eine Stilllegung eines AKWs viel zu teuer ist, als dass das eine einzige Generation bezahlen könnte!
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