Alpiq konkretisiert Stellenabbau
publiziert: Dienstag, 24. Jan 2012 / 08:13 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Jan 2012 / 09:49 Uhr
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Am Standort Olten werden 90 Stellen abgebaut.
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Neuenburg - Der Energiekonzern Alpiq baut in der Schweiz 170 Stellen ab. Dies hat zur Folge, dass 130 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren, 90 am Standort Olten und 40 am Standort Lausanne. Für diese stehe jedoch ein Sozialplan bereit, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

2 Meldungen im Zusammenhang
Wie Alpiq weiter erklärte, fallen sämtliche 170 wegfallenden Stellen in das Segment Energie. Insbesondere der Bereich Energiehandel sowie Stabs- und Unterstützungsfunktionen seien betroffen. Der Stellenabbau werde dazu beitragen, bis Ende 2012 Kosten in Höhe von 100 Mio. Fr. einzusparen.

Für den Sozialplan, der im Rahmen des Anfang November 2011 eingeleiteten Konsultationsverfahrens ausgearbeitet wurde, stellt Alpiq 12,2 Mio. Fr. zur Verfügung.

Im vergangenen November hatte Alpiq angekündigt, insgesamt 450 Stellen, davon die Hälfte in der Schweiz, abbauen zu wollen. Damit fällt der am Dienstag bekanntgegebene Abbau zumindest in der Schweiz kleiner aus als befürchtet. Im Ausland seien die genauen Zahlen zum Stellenabbau noch vom Ausgang der laufenden Verkaufsverhandlungen für verschiedene Einheiten abhängig, so Alpiq.

(bert/sda)

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Überheblichkeit und Arroganz
Die Energiekonzerne wiegten sich bis Fukushima in totaler Sicherheit, schliesslich hat man Jahr für Jahr Millionen in die Lobbyarbeit gesteckt, ganze Parteien einverleibt (SVP) und sicher nie nach Alternativen gesucht.

Nun ist alles anders, und die Energiekonzerne wissen nicht was tun, ausser natürlich das was jeder Konzern tut wenn es irgendwo ein bisschen nach Boni Kürzung aussieht. Mitarbeiter entlassen.

Oder nehmen Sie Deutschland: Da haben Energiekonzerne die Regierung (Merkel) verklagt, man stelle sich das mal vor, nachdem die Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden. Da wurde praktisch der seit Jahrzehnten treue Freund (CDUCSU) über nacht zum Feind gemacht. Schliesslich geht es ja um Milliarden, da verklagt man lieber gleich mal. Wenn Lobbyarbeit nicht mehr zieht, zieht eine Klage ja vielleicht.
Äh, wo sind denn nun die neuen Chancen . . .
. . . die der Atomausstieg mit sich bringt? Das Einzige was den Energieversorgern einfällt sind Gaskombikraftwerke und im besten Fall noch der Handel mit Importenergie. Klar, dass man mit dieser Trägheit aus dem Rennen fliegen muss. Irgendwie machen sich die Verantwortlichen vom Acker um die Lösung des Problems ahnungslosen Demonstranten zu überlassen. Diese Trotzhaltung wird uns noch teuer zu stehen kommen.
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