Schweizer im Währungs-Rausch
Alle auf den Euro
publiziert: Freitag, 5. Aug 2011 / 15:41 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Aug 2011 / 17:42 Uhr
Schweizer Kunden beziehen Euro, um auf Einkaufstour zu gehen.
Schweizer Kunden beziehen Euro, um auf Einkaufstour zu gehen.

Bern - Der tiefe Euro-Kurs führt zu einer starken Nachfrage nach der europäischen Einheitswährung bei den Schweizer Geldinstituten und Wechselstuben. In den Grenzregionen zu Deutschland, Frankreich und Italien sind die Euro-Bezüge überdurchschnittlich hoch.

3 Meldungen im Zusammenhang
Eine starke Euro-Nachfrage spürt namentlich PostFinance. Im Juni und Juli hätten die Kunden an den Postomaten jeweils über 40 Millionen Euro bezogen, sagte PostFinance-Sprecher Alex Josty am Freitag. Zum Vergleich: im letzten Jahr waren es im Schnitt nur 36 Millionen Euro pro Monat. In den letzten zwei Monaten habe sich der Run auf den Euro parallel zur weiteren Erstarkung des Frankens noch akzentuiert. Josty vermutet, dass die Kunden die Euro abheben, um im grenznahen Ausland auf Shopping-Tour zu gehen.

Gefragte Euro an Bancomaten

Auch die Raiffeisenbanken stellen eine markante Zunahme nach Euro fest. Die Zahl neu eröffneter Euro-Konten sei im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent auf insgesamt knapp 100'000 Konten gestiegen, sagte Stefan Kern, Mediensprecher der Raiffeisen-Gruppe.

Die Bezüge an den Bancomaten der Raiffeisen-Gruppe hätten im gleichen Zeitraum wertmässig um einen Drittel zugenommen. Die Zahl der Bezüger sei um einen Viertel gestiegen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Kantonalbanken. So nahmen die Euro-Bezüge bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) im Juli zum Vormonat um einen Drittel zu, bestätigte Ursula Diebold, Mediensprecherin der AKB, eine Meldung der «Aargauer Zeitung».

Bei der Basler Kantonalbank kletterten die Bezüge von Euro an den Bancomaten in den letzten Wochen je nach Standort um rund 10 bis 25 Prozent. Nur eine unbedeutende Zunahme registrierte die Bank dagegen bei der Zahl der Euro-Konten.

Auch Wechselstuben betroffen

Die Wechselstuben werden ihrerseits von Kunden überrannt, die vom billigen Euro profitieren wollen. Martin Germann, Manager bei Travelex, sagte gegenüber «20 Minuten Online», in einzelnen Filialen betrage die Zunahme rund 30 Prozent.

Die Kunden tauschten allem Anschein nach einen Teil ihrer Ersparnisse in Euro um. Sie gingen offensichtlich davon aus, dass der Euro in absehbarer Zeit wieder erstarken werde, sagte Germann. Sie nutzten mit anderen Worten die Gunst der Stunde.

Eine ferienbedingte Zunahme nach Euro spüren die Wechselstuben der SBB. Speziell an Sonntagen gebe es eine regen Nachfrage, teilte die Medienstelle mit. Ein spezieller Run wegen des starken Frankens sei dagegen nicht zu beobachten. Auch gebe es keine Engpässe bei der Verfügbarkeit von Euro-Noten.

(fkl/sda)

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Idiotische Rechnung
Sie können locker 60% Kosten einsparen (ohne Brot, Milch gerechnet), wenn Sie nach DE einkaufen gehen. Die Shopping Center sind direkt nach den verschiedenen Grenzübergängen.
Nehmen wir noch Elektronische Artikel oder CD's, DVD's und ähnliches dazu, lohnt es sich erst recht.

Da verschwinden die Benzinkosten als kleiner Aufpreis in der Gesamtersparnis. Es kostet ja auch Benzin in die nahen Shopping Center zu gehen.
Kommt noch hinzu, dass es Spass macht mit der Familie zwei bis drei Mal im Monat über die Grenze zu gehen, die Auswahl ist erst noch um ein vielfaches Grösser in Deutschland und man kauft dort auch Schweizer Produkte ein, die ebenfalls im Extremfall bis 60% billiger verkauft werden dort.

Schneider-Ammann möchte das Kartellgesetz verschärfen. Toll, falls dies überhaupt jemals das Parlament überlebt, geht es mindestens 2 Jahre bis es wirken würde.

Wer noch in der Schweiz sein mühsam verdientes Geld verschwended, ist wirklich nicht mehr zu retten oder er hat es schlicht nicht nötig.
Saublöd . . .
. . . ist wer nicht weniger als 5 km vom D-Einkaufsort wohnt, die Autokosten nicht einrechnet!
Sinnvoll
Wer nicht sein Haushaltsgeld in Euro wechselt und damit gut das Doppelte an Waren in Deutschland kaufen geht ist eigentlich schon direkt saublöd.
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