Ersatz für konventionelle Videosysteme auf Rückenlehnen
Airlines ködern Fluggäste mit iPads
publiziert: Montag, 1. Okt 2012 / 09:41 Uhr
OpenSkies soll rund 200.000 Euro pro Maschine für das iPad-System ausgegeben haben.
OpenSkies soll rund 200.000 Euro pro Maschine für das iPad-System ausgegeben haben.

Paris/Hamburg - Die französische Airline OpenSkies stattet ihre Boing-757-Flieger mit iPads aus. Diese werden den Fluggästen ausgehändigt und traditionelle Rückenlehne-Videos somit substituiert.

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Die iPads weisen eine Vielzahl von Filmen auf, die den Passagieren als Unterhaltung zur Verfügung stehen. Die Airline soll dabei rund 200.000 Euro pro Maschine für das iPad-System ausgegeben haben. Andere Fluglinien wie Delta Air Lines wollen Wireless-Video-Systeme in den Fliegern installieren, um Fernsehprogramme und Filme kostenpflichtig zu streamen.

Alte Versionen einfach ersetzbar

Zunächst müssen Fluggesellschaften entscheiden, was sie anbieten und wie viel sie dafür investieren möchten. «Die Schwierigkeit bei fest eingebauten Inflight-Entertainment-Systemen ist, dass Geräte teuer sind und ein grosses Gewicht haben. Ausserdem veralten sie vergleichsweise schnell. Drahtlose, transportable Geräte hingegen müssen gar nicht eingebaut werden», sagt der Hamburger Luftfahrtexperte Cord Schellenberg. Bei neuen Produkten könne die Fluggesellschaft die älteren Versionen einfach ersetzen. Zum Teil werden neuartige Produkte von den Herstellern gesponsert.

«iPads in der Economy-Class eines Jumbos werden aufgrund der mehreren Hundert Sitzplätze an Bord nicht möglich sein. Hier bleiben die konventionellen Bildschirme erhalten», setzt Schellenberg fort. Bei kleinen oder privaten Flugzeugen sei es einfacher, diese Innovationen umzusetzen. «Die Nutzung von iPads ist jedoch auch vom Kulturkreis abhängig. Hier stellt sich die Frage, ob ein Kunde überhaupt Lust hat, das Gerät selbst zu bedienen, oder doch lieber den Bildschirm einfach mit der Fernbedienung einschalten möchte», meint der Spezialist.

Airlines wollen sich abheben

«Der Mensch möchte immer mehr etwas anfassen und individuell bestimmen», führt Schellenberg aus. Man wolle diesbezüglich nicht Filme und das Radio zeitgleich mit dem Sitznachbarn nutzen müssen, sondern selbst aus einer Palette bestimmen. Auch der Trend der Internetnutzung im Flieger soll sich über Jahre fortsetzen.

«Es wird immer einen Wettbewerb des besten Inflight-Entertainments geben. Jede Gesellschaft hat hierbei ihre eigenen Ideen», setzt der Experte fort. Es gäbe sogar die Möglichkeit für manche Business- oder First-Class-Kunden, an Bord elekronisches Roulette zu spielen.

(bg/pte)

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