Air Berlin fliegt tiefer in die Verlustzone
publiziert: Freitag, 16. Mrz 2012 / 09:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Mrz 2012 / 16:12 Uhr
Air Berlin machte einen Reinverlust von 266 Millionen Euro.
Air Berlin machte einen Reinverlust von 266 Millionen Euro.

Düsseldorf - Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ist im Jahr 2011 noch tiefer in die Verlustzone gerutscht. Das laufende Sparprogramm, der Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld sowie die Partnerschaft mit der arabischen Airline Etihad sollen dabei helfen, das Ruder herumzureissen.

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«Das Jahr 2011 war für uns rabenschwarz», sagte Konzernchef Hartmut Mehdorn am Freitag bei der Vorlage des Jahresergebnisses in Berlin. Die Air Berlin rutschte im vierten Verlustjahr in Folge weiter ins Minus und verdreifachte den Reinverlust auf die Rekordsumme von 272 Mio. Euro.

Die Air Berlin, die auch Flüge ab den Schweizer Flughäfen Zürich, Basel und Genf im Flugprogramm hat, macht dafür vor allem den gestiegenen Kerosinpreis und die Anfang 2011 in Deutschland eingeführte Luftverkehrssteuer verantwortlich. Diese beiden Posten hätten das Unternehmen mit Mehrkosten von 395 Mio. Euro belastet.

Blick nach vorne gerichtet

Die Talsohle sei nun jedoch durchschritten, beteuerte Mehdorn. Für 2012 strebe die Airline einen ausgeglichenen Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) an. 2011 lag dieser bei -247 Mio. Euro nach -9 Mio. Euro im Jahr 2010.

Zur Ergebnisverbesserung beitragen soll neben der Verdünnung des Streckennetzes und der Aufschiebung von bereits getätigten Flugzeugbestellungen das Spar- und Effizienzprogramm «Shape & Size». Dank diesem soll bereits im ersten Quartal 2012 - trotz 35 Mio. Euro Mehrausgaben für Kerosin - ein besseres Ergebnis als im Vorjahresquartal herausschauen.

Aufwind verspricht sich die Konzernführung auch von der Zusammenarbeit mit der arabischen Airline Etihad und dem für kommenden Dienstag geplanten Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld. «Wir werden damit in die Weltliga der Airlines aufsteigen», sagte Mehdorn. «Wir sind so ohne weiteres nicht abschaffbar.»

(bg/sda)

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