Adidas will Billigarbeiter unterstützen
publiziert: Donnerstag, 4. Okt 2012 / 15:54 Uhr
Adidas setzt ein Zeichen gegen Billiglöhnen.
Adidas setzt ein Zeichen gegen Billiglöhnen.

München - Nachdem die Sportartikelhersteller jahrelang wegen der Produktion in Billiglohnländern kritisiert wurden, startet Adidas nun eine Initiative. Mit anderen Firmen der Branche plant das Unternehmen einen internationalen Hilfsfonds für Billigarbeiter.

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Adidas bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der «Financial Times Deutschland».

Der Hersteller wolle die Interessen der Mitarbeiter schützen, die seine Produkte herstellen, heisst es in einer Stellungnahme. So soll der Fonds einspringen, wenn keine Löhne bezahlt werden, Abfindungen nach Werksschliessungen ausbleiben und keine staatliche Hilfe gewährt wird.

Die Details sollen auf einer Konferenz Ende Oktober in der Schweiz vorgestellt werden. An dem Treffen unter dem Dach der nicht staatlichen US-Organisation Fair Labor Association sollen auch weitere Sportartikelhersteller wie Nike sowie Experten aus der Finanzwirtschaft, Versicherungen und interessierte Parteien teilnehmen, wie die Zeitung berichtete.

Puma unterstützt Initiative

Die grossen Sportartikelhersteller haben ihre Produktion heutzutage fast vollständig an Zulieferer vor allem in Asien ausgelagert. Sie mussten sich deswegen immer wieder Ausbeutung von Billiglöhnern vorhalten lassen.

Adidas-Konkurrent Puma unterstützt diese Initiative. Dies sei «ein Weg in die richtige Richtung», heisst es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

«Die Idee, dass andere Hersteller sich an diesen Fonds beteiligen sollen, bekräftigt unsere Einstellung, dass die Einführung eines 'besseren Lohns' nur mit der gesamten Industrie etabliert werden kann und nicht als Einzelaktion eines Unternehmens.»

Puma beschäftigt sich nach eigenen Angaben schon seit längerem mit dem Thema und will bis Ende dieses Jahres ein Pilotprojekt in einigen seiner Zuliefererfabriken in Kambodscha, Indonesien und Bangladesch starten.

(bg/sda)

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