«Lohnkürzungen absolut nötig»
Adecco-Chef sieht keine Alternative zu Lohnreduktionen
publiziert: Sonntag, 25. Jan 2015 / 10:41 Uhr / aktualisiert: Montag, 26. Jan 2015 / 15:08 Uhr
Adecco-Konzernchef Patrick de Maeseneire fordert Lohnkürzungen und längere Arbeitszeiten und sieht keine Alternativen um der Frankenstärke begegnen zu können. (Symbolbild)
Adecco-Konzernchef Patrick de Maeseneire fordert Lohnkürzungen und längere Arbeitszeiten und sieht keine Alternativen um der Frankenstärke begegnen zu können. (Symbolbild)

Zürich - Adecco-Konzernchef Patrick de Maeseneire fordert nach dem Ende des Euro-Mindestkurses tiefere Löhne oder längere Arbeitszeiten. Ohne Zugeständnisse von allen Seiten drohten Stellenstreichungen.

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«Die Personalkosten sind nun mal der grösste Kostenblock in vielen Unternehmungen», sagte de Maeseneire in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche». Lohnkürzungen oder längere Arbeitszeiten seien daher «absolut» nötig. «Es geht nicht anders», sagte er. «Es gibt keine Alternative.»

Er sei schon erstaunt gewesen, wie hervorragend die Schweizer Wirtschaft den Eurokurs von 1,20 Franken gemeistert habe. «Zu den derzeitigen Devisenkursen müssten die Firmen jedoch noch effizienter werden.» Den Einwand, zuerst bei Managerlöhnen und Aktionären zu sparen, liess er nur bedingt gelten. «Die Aktienkurse sind ja schon deutlich gefallen, und die Manager klammere ich bei den Lohnsenkungen nicht aus.»

Adecco, das als Unternehmen viele Temporärstellen vermittelt, habe seit dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank noch keine konkreten Massnahmen seitens der Schweizer Arbeitgeber festgestellt. Doch: Ohne Auswirkungen auf die Beschäftigungslage werde der starke Franken nicht bleiben. «Andernfalls müsste ich all meine Wirtschaftsbücher wegwerfen», sagte de Maeseneire.

(asu/sda)

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