Ab 2009 droht eine Cervelat-Versorgungslücke
publiziert: Montag, 30. Jun 2008 / 23:07 Uhr

Bern - Das Problem mit der Beschaffung von Rinderdärmen für die Hülle der Schweizer Nationalwurst hat sich zwar entschärft. Laut der Taskforce Cervelat droht ab Frühling 2009 aber dennoch eine Versorgungslücke. Eine Studie soll nun die Lösung bringen.

Das Problem mit der Beschaffung von Rinderdärmen für die Cervelat-Hülle hat sich ein wenig entschärft.
Das Problem mit der Beschaffung von Rinderdärmen für die Cervelat-Hülle hat sich ein wenig entschärft.
Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
5 Meldungen im Zusammenhang
Für zwei Drittel der Cervelat-Produktion naht Hilfe aus Uruguay und aus Argentinien, wie Ständerat Rolf Büttiker, Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF) und Leiter der eigens eingesetzten Taskforce Cervelat, am Montag nach einer Sitzung der Gruppe gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SF) sagte.

Ausserdem stehe man unmittelbar davor, auch Paraguay für die Lieferung der Rinderdärme, aus denen die Hülle der Cervelat besteht, zu gewinnen. «Das dürfte in den nächsten Monaten der Fall sein», sagte Büttiker.

Um auch noch die verbleibende Lücke zu schliessen, soll eine internationale Expertengruppe in einer Studie eine neue Risikobeurteilung des Rindesdarmes aus Brasilien durchführen. Für diesen hat die EU per 1. April 2006 wegen BSE-Gefahr ein Importverbot verhängt und damit die Schweizer Cervelat-Produzenten in Bedrängnis gebracht.

Sobald Ergebnisse vorlägen, werde die Studie den EU-Behörden vorgelegt, sagte Büttiker weiter. «Wir hoffen so, Brasilien mittel- bis langfristig als Lieferanten wieder öffnen zu können.» Ergebnisse der Studie werden Ende September erwartet, wie es in einer Mitteilung der Taskforce heisst.

Nicht auszuschliessen sei zumindest in einer Übergangsphase eine «Differenzierung» der Würste wie ein teilweise grösserer Durchmesser oder alternative Hüllen. Anfang November will die Taskforce eine erneute Lagebeurteilung vornehmen.

(smw/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bund hat das Importverbot von Rinderdärmen aus Brasilien aufgehoben. Damit wurde ein Schlussstrich unter die ... mehr lesen
Des Schweizers liebste Wurst gerettet.
Der inoffiziellen eidgenössischen Nationalwurst droht das Aus.
Bern - Die Existenz des Cervelats sei gesichert, hielt der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) in Bern vor den Medien fest. Aber alle ... mehr lesen
Bern - Rinderdärme aus Uruguay, Argentinien und Paraguay eignen sich zur Herstellung der Schweizer Nationalwurst Cervelat. Dies ergaben Tests der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP). mehr lesen 
Zürich - Die Zukunft der Cervelat, wie die Nation sie kennt, sieht wieder rosiger aus. Kurzfristig sollen Rinderdärme aus Paraguay ... mehr lesen
Der Verbrauch von Cervelats ist sehr wetterabhängig.
Bern - Die Rettung der Cervelat, wie die Nation sie kennt, ist nicht in naher Zukunft zu erwarten. Es gibt aber ein Notfallkonzept. Dieses hat mit der Krümmung der Wurst zu tun, wie Bundesrätin Doris Leuthard im Ständerat erklärte. mehr lesen 
Das ist mir aber gar nicht wurscht
Wenn's um die Nationalwurst geht, wird's Ernst!
Ich hab ja lieber Olmabratwürste, trotdem hier ein kleiner Vers aus einem Lied von Raabe:
"Rinderwahn, wer weiss denn wo die Rinder war'n
bevor sie unseren Mündern nah'n
als Kotlett
Sie sollten mal die Inder seh'n
die lassen ihre Rinder steh'n
Als Heiligkeit flanieren geh’n, das ist nett
Der Mensch isst gerne Tiere auf
da kam die Kuh als erste drauf
drum nennt sie ihren Racheplan
Rinderwahn.
Bedenke wenn das Rind sich rächt
dann geht es ihren Kinde schlecht
erst liegt die Kuh im Fieber
und dann du mein Lieber!
Der Mensch isst gerne Tiere auf
da kam die Kuh als erste drauf
darum nennt sie ihren Racheplan
Rinderwahn
Die Hühner fühl’n sich seltsam fad
die Schweine sind schon lange malad
so greift die ganze Seuche um
aufs Publikum."
Gute Nacht Freunde!
Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
Das nasse Sommerwetter vermieste Heineken das Geschäft - ausserdem stehen sie unter Druck da ihr Rivale übernehmen möchte.
Das nasse Sommerwetter vermieste Heineken ...
Weniger Bier konsumiert  Brüssel - Das nasse Sommerwetter in weiten Teilen Europas hat Heineken im 3. Quartal das Geschäft vermiest. Der Absatz stagnierte von Juli bis September, der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis nur minimal auf 5,1 Mrd. Euro, wie die weltweit drittgrösste Brauerei mitteilte. 
Bierwerbung - zu herzig um blau zu fahren Diese Bierwerbung trifft den Zeitgeist - innert drei Tagen schon 9 Millionen ...
Von Juli bis September gingen die Erlöse von McDonald's um 5 Prozent auf knapp 7 Mrd. Dollar zurück.
Fastfood  Oak Brook - Viele Burger-Fans kehren der weltgrössten Imbisskette McDonald's den Rücken: Auf dem Heimatmarkt USA knickte der ...  
Titel Forum Teaser
  • LinusLuchs aus Basel 38
    Höchst demokratiefeindlich Der Leistungsauftrag der SRG hat in unserer Demokratie eine ... Do, 23.10.14 15:07
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Dass... die Chinesen die lachenden Dritten im Bunde sein werden, war schon ... Mo, 13.10.14 17:33
  • jorian aus Dulliken 1512
    Der aufgezwungen Boykott! Nun spürt also die BRD, dass sie Russland boykottiert. Wer hat den ... Fr, 10.10.14 03:25
  • LinusLuchs aus Basel 38
    Beziehungskorruption schafft sich nicht selber ab Kritiker einlullen, besänftigen, ruhigstellen. Zu nichts anderem dient ... Mo, 29.09.14 15:09
  • Menschenrechte aus Bern 112
    Milliardäre Für jeden Milliardär, gibt es tausende Arme, jedoch ist das denen ... Do, 25.09.14 00:55
  • BigBrother aus Arisdorf 1452
    Was ist die Alternative? Warum nur China? Wollte die Schweiz nur noch mit lupenreinen Ländern ... Mi, 24.09.14 10:32
  • Argovicus aus Aarau 7
    Cham Papier Schon ein Jammer und Zeugnis von grossen Management Fehlern, wenn ein ... Mo, 22.09.14 14:18
Molybdändisulfid: dünn und durchsichtig.
Green Investment Forscher erfinden dünnen, tragbaren Generator New York/Atlanta - Forscher haben aus ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
22.10.2014
ethimedix Logo
21.10.2014
TV Land & Lüt Logo
21.10.2014
EINFACH KUHL Logo
21.10.2014
20.10.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 6°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 5°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 4°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 8°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten