Nationale Kundgebung
AKW-Gegner planen Protestmarsch
publiziert: Mittwoch, 11. Mai 2011 / 12:56 Uhr
Das Kernkraftwerk in Beznau.
Das Kernkraftwerk in Beznau.

Baden AG - AKW-Gegner wollen an einer nationalen Kundgebung am 22. Mai im Aargau gegen Atomenergie protestieren. Die Demonstration in der Standortregion des AKW Beznau soll nach Angaben der Organisatoren vom Mittwoch ein «farbenfroher und friedlicher Marsch» sein.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die Kundgebung «im Kernland der schweizerischen Atomenergie» richte sich gegen die «verfehlte Atompolitik der Schweiz und für eine nachhaltige Energiepolitik», hielten Vertreter des Netzwerkes «Menschenstrom gegen Atom» in Baden AG vor den Medien fest.

Man wolle ein «unmissverständliches Zeichen» nach Bern und an die Stromwirtschaft schicken. Zum Netzwerk gehören über 125 linke und ökologische Gruppierungen aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland.

Bereits im Mai 2010 hatte «Menschenstrom gegen Atom» mit einem Marsch im solothurnischen Niederamt gegen den Neubau von AKW protestiert. Rund 4500 Personen machten damals mit.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima sei das Interesse an der Kundgebung deutlich gestiegen, hielten die Organisatoren am Mittwoch fest. Man sei daher für den 22. Mai auf eine deutlich höhere Teilnehmerzahl vorbereitet.

Sicherheitskonzept mit Kantonsbehörden

Die Route für die Kundgebung sei in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden und dem Kanton festgelegt worden. Die Bewilligungen würden noch nicht schriftlich vorliegen. Sie seien jedoch fest zugesagt, hiess es.

Die Zusammenarbeit mit den Behörden sei «sehr gut». Ein friedlicher Ablauf der Kundgebung werde gewährleistet sein. Es würden insgesamt 150 freiwillige Helfer im Einsatz stehen, davon 60 Personen für das «Peacekeeping».

Der Kanton habe das Sicherheitsdispositiv mit den Organisatoren abgesprochen, sagte Hans Peter Fricker, Generalsekretär des Aargauer Departementes Volkswirtschaft und Inneres, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Kein Armee-Helikopter

Auch habe der Kanton die Koordination der Gesuche bei den Gemeinden und den Privaten übernommen. Man werde am Ende bestätigten, dass alle Bewilligungen vorliegen würden.

Gemäss Fricker wird bei der Kundgebung auf den anfänglich diskutierten Einsatz eines Superpuma-Helikopters der Armee verzichtet. Es werde ein ziviler Helikopter eingesetzt.

Das Sicherheitsdispositiv der Kantonspolizei sei festgelegt worden. Über Details gebe es keine Auskunft, hielt Fricker fest.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von 8 Leserinnen und Lesern kommentiert.
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dann träumen sie halt weiter...
...in ihren Alpträumen von der Atomlobby... :-) Hauptsache, man kann ein Schreckgespenst visualisieren (und mit einem Namen benennen).
Disqualifiziert
Wenn Sie allen Ernstes behaupten es existiere keine Atomlobby, dann zeigen Sie deutlich wie weit entfernt jeglicher Realität Sie offenbar schon sind in Ihrer Verblendung.
Schade, sind Sie doch eigentlich ein so intelligenter Typ.
phhhhhh....!
Eine Demo ist dann angezeigt, wenn man jemandem oder einem Thema eine Stimme verleihen will, der/das sonst keine solche hätte... Bei diesem Thema sind die Fronten längst klar. Wozu also eine Demo? Weil die Demonstranten eben vom Gutmenschtum überzeugt sind - allerdings nur bei ihnen selbst - und es deshalb für legitim erachten, ihrem Ansinnen mit allen Mitteln zum Durchbruch zu verhelfen. Diese Feststellung muss man leider bei jedem Atomkraftgegner machen ("...ich bin seit Kindesbeinen an Gegner"...."...Gegner der ersten Stunde").. Wer mit solchem Blödsinn prahlt, zeigt ja nur, dass es sich um eine rein ideologisch motivierte Gegnerschaft handelt - ohne jeglichen Bezug und ohne Interesse an der Realität.
Hierbei noch auf die Idee zu kommen, die Angelegenheit sei von der Befürworterschaft organisiert (ich nenne die nicht wirklich existente "Atomlobby" jetzt einfach mal Befürworterschaft, obwohl ich doch auch gerne schubladisiert werde), sprengt jeden Rahmen des Blödsinns. Und das ausgerechnet immer aus der Feder derjenigen, die sich doch sonst so "sachlich" geben.
Eines muss man sagen: die verunsicherten (also nicht die ideologisch geprägten) Gegner werden wieder mal sehen, mit wem sie sich da ins Ehebett legen. Und das kann nur gut sein :-)
Die Cheerleader
(auch so ein neu-deutscher Ausdruck) fehlen noch!

Peacekeeper würde ich nie sein wollen - schon gar nicht bei einer solchen Demo!
Ihre Vermutung kann ich zwar nicht völlig von der Hand weisen - denke aber, dass es eher Traumtänzer sind, die allzu sehr an das Gute im Mensch glauben ...

Ich bin kein Psychiater, kann also auch nicht beurteilen, ob paranoïd oder falsche Brille ...
Die Peacekeeper
Ich stelle jetzt einfach mal die gewagte These auf, dass man absichtlich nur 60 Peacekeeper (woher zum Henker kommt den jetzt dieser neu-deutsche Ausdruck) abstellt in der Hoffnung, dass es Ausschreitungen geben wird, die man nicht kontrollieren kann.

Dann nämlich kann die Atomlobby sowie die Rechtsbürgerlichen schön laut aufheulen und feststellen wie fehlgeleitet diese Leute doch seien und es für Wahlkampfzwecke ausschlachten.

Oder finden Sie das zu paranoid? Ich traue diesen Kreisen (Atomlobby etc.) alles zu.
bedeckt bis besch ...
auert!

Haben wir nicht noch Gewerkschafter - vermeintliche Vertreter der Arbeiter-/Angestellteninteressen - auch bei uns in der Schweiz?
Soweit ich mich erinnern kann, haben die früher solche Demos (Hochfinanz usw.) organisiert. Heutzutags sitzen die aber lieber ihre Allerwertesten auf bequemen Stühlen breit, und möglicherweise ist die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes vieler Normalbürger einfach zu gross.

Die Anarchos sind überall, bei Demos, bei Sport- und sonstigen Grossanlässen, sogar in Discos und auf grossen Parties.
Wie in aller Welt's Namen wollen und sollen da 60 Hobby-Ordnungskräfte den Frieden garantieren?
Der Einsatz der KaPo ist so sicher wie ein AKW - nämlich ziemlich ...
heiter bis bewölkt!
Wenn dann wieder haufenweise als Öko-Fuzzis getarnte Möchtegernanarchisten durch die Strassen ziehen können sich dann wieder ein Volldepp SVP'ler "zufällig" in der Nähe aufhalten um anschliessend mit blutiger Nase vor den Lokalmedien gar jämmerlich zu heulen.

Ich frage mich schon ob jemals der Normalbürger auf die Strasse gehen wird um gegen irgendwas zu protestieren (die unsägliche Hochfinanz z.B.).
das kann ja heiter werden!
"Zum Netzwerk gehören über 125 linke und ökologische Gruppierungen aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland."

Dann freue ich mich schon jetzt darauf, zu sehen, wie 60 Personen das «Peacekeeping» mit Profi-Demonstranten, vor allem aus Deutschland, in den Griff bekommen wollen - mir fallen da doch glatt die Bilder zu Gorleben ein ...
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