Gute wirtschaftliche Lage und hervorragende Beschäftigungsaussichten
51 Prozent erwarten ein starkes 2008
publiziert: Mittwoch, 5. Dez 2007 / 09:23 Uhr

Unternehmen sehen auch das nächste Jahr optimistisch, die Wachstumsprognosen kommen nah an die Ergebnisse des Jahrs 2007 heran. Top-Manager in Italien sind am zuversichtlichsten in Europa, aber nicht in Bezug auf Neueinstellungen. Die Niederlande melden eine deutliche Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage.

Gute Aussichten: 83 Prozentder Befragten wollen entweder die Personaldecke verstärken oder zumindest nicht verändern.
Gute Aussichten: 83 Prozentder Befragten wollen entweder die Personaldecke verstärken oder zumindest nicht verändern.
Dies sind einige Ergebnisse der 17. Ausgabe des jährlichen UPS Europe Business Monitor, zu dem 1451 Spitzenmanager in sieben europäischen Staaten zu Themen befragt wurden, die das europäische Wirtschaftsleben beeinflussen.

Klare Verbesserungen

Die Spitzenunternehmen in Europa berichten dieses Jahr von nachhaltigen Verbesserungen ihrer wirtschaftlichen Lage. Eine Mehrheit der Befragten gibt an, dass sich das Geschäftsklima im Laufe des letzten Jahres verbessert habe (54 Prozent). Hinzu kommt, dass nur einer von zehn eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen sieht. Dies bestätigt den positiven Trend und die optimistischen Zukunftsaussichten der europäischen Wirtschaftslenker aus dem vergangenen Jahr.

Extreme im Benelux

Die Liste derjenigen, die mit ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation zufrieden sind, führen die Manager in Belgien an. Beeindruckende 66 Prozent geben an, dass es ihrem Unternehmen besser gehe als vor einem Jahr. Seit 1996 ist dies das erste Mal, dass Belgien in dieser Frage die Liste anführt, was noch bemerkenswerter ist angesichts von nur 33 Prozent, die vor zwei Jahren eine Verbesserung feststellten. Am anderen Ende der Skala sehen Frankreich und die Niederlande die Situation eher skeptisch. Beide Länder haben das zweifelhafte Vergnügen, über die wenigsten Manager zu verfügen, die eine verbesserte finanzielle Lage melden.

Optmisten überwiegen

Beim Blick in die Zukunft überwiegen die Optimisten leicht; mehr als die Hälfte (51 Prozent) geben an, dass ihre Aussichten für das Jahr 2008 besser sein werden als im Jahr zuvor. Das liegt nur etwas unterhalb der optimistischen Einschätzung vom Vorjahr. Weiterhin sagen nur wenige Manager (8 Prozent) wirklich schlechtere Zeiten voraus. Die Reihe der Optimisten wird klar von den Spitzenmanagern in Italien angeführt, wo 58 Prozent an eine Aufwärtsentwicklung für ihr Unternehmen im kommenden Jahr glauben.

Die Pessimisten

Spanien hat den höchsten Anteil an Topmanagern, die einen Abschwung für 2008 prognostizieren (12 Prozent), wobei aber zu beachten ist, dass auf der anderen Seite der Anteil der Optimisten in Spanien (57 Prozent) nur von Italien (58 Prozent) übertroffen wird. Wenn sowohl diejenigen, die optimistisch in die Zukunft blicken, als auch die Schwarzseher in eine Rechnung einbezogen werden, konkurrieren Manager in Belgien, Frankreich und Deutschland um den Spitzenplatz unter Europas Pessimisten.

Arbeitsplätze erhalten

In Kontrast zum eingangs erwähnten Optimismus haben Italien und Deutschland gemeinsam den höchsten Prozentsatz von Befragten (18 Prozent), die eine Verringerung des Personals voraussagen, und Italien hat zudem den kleinsten Anteil, der es verstärken will. Trotz ihrer Niedergeschlagenheit über ihre momentane Situation wollen die Niederlande hingegen das Personal am meisten aufstocken (39 Prozent). Im gesamteuropäischen Kontext sieht es zunehmend besser aus; 83 Prozent wollen entweder die Personaldecke verstärken oder zumindest nicht verändern.

(ho)

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