27'000 Mitarbeiter werden bei Hewlett-Packard entlassen
publiziert: Freitag, 25. Mai 2012 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Mai 2012 / 11:01 Uhr
Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 verlassen, das sind etwa acht Prozent aller Beschäftigten. (Archivbild)
Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 verlassen, das sind etwa acht Prozent aller Beschäftigten. (Archivbild)

Angesichts eines schrumpfenden Geschäfts legt der weltgrösste Computerhersteller Hewlett-Packard die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 verlassen. Das sind etwa acht Prozent aller Beschäftigten.

Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
5 Meldungen im Zusammenhang
«Ein Stellenabbau ist niemals leicht», erklärte Konzernchefin Meg Whitman. «Aber in diesem Fall ist er absolut notwendig.» HP verkauft immer weniger Computer und Drucker. Der kalifornische Konzern droht sogar, die PC-Marktführerschaft an den chinesischen Rivalen Lenovo zu verlieren, der zuletzt merklich zulegen konnte.

HP will 3 bis 3,5 Milliarden Dollar im Jahr sparen

In Medienberichten aus der vergangenen Woche war bereits von Plänen für massive Entlassungen die Rede. Durch die harten Einschnitte will HP 3 bis 3,5 Milliarden Dollar im Jahr sparen (2,9 bis 3,3 Milliarden Franken). Der Stellenabbau variiere je nach Land, erklärte das Unternehmen. Ein Teil der Mitarbeiter soll in Frühruhestand gehen.

HP leidet darunter, dass immer mehr Kunden zu einem Tablet-Computer oder ihrem Smartphone greifen und sich den Kauf eines neuen PC sparen. Erschwerend hinzu kamen in der jüngeren Vergangenheit Querelen und konfuse Entscheidungen im Management. Die frühere Ebay-Lenkerin Whitman hat den Job bei HP im September angetreten und räumt seitdem auf.

Umsatz ging um drei Prozent zurück, Gewinn sogar um 31 Prozent

Im zweiten Geschäftsquartal von Februar bis April ging der Umsatz um drei Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar zurück und der Gewinn gab im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar nach. Im vorangegangenen Weihnachtsquartal war der Rückgang allerdings noch drastischer ausgefallen.

«Ich würde noch nicht so weit gehen zu sagen, wir haben die Kurve gekriegt», sagte Whitman in einer Telefonkonferenz mit Analysten. «Aber wir machen Fortschritte.» Es dauere, HP wieder in die Spur zu bringen. Alleine die Kosten für den Stellenabbau veranschlagt das Unternehmen mit 3,5 Milliarden Dollar.

Sparpläne lassen Aktienkurs steigen

Bei den Börsianern kamen die Sparpläne gut an. Zudem lief das Geschäft besser als befürchtet. Die Aktie stieg nachbörslich um zehn Prozent auf 23 Dollar. Für viele Anleger dürfte aber selbst dieser Sprung nur ein schwacher Trost sein: Vor einem Jahr kostete das HP-Papier noch 36 Dollar.

Selbst die einstige Geldmaschine von HP stottert: die Drucker. Der Umsatz der Sparte ging um satte zehn Prozent zurück. Whitman hatte im März angekündigt, die Drucker- mit der PC-Sparte zusammenzulegen. Das soll Verbesserungen bei Produktion, Einkauf, Kundendienst und Marketing bringen und sparen helfen.

Es ist eine radikale Abkehr von den Plänen von Whitmans Vorgänger, dem aus Deutschland stammenden Léo Apotheker. Der hatte das PC-Geschäft abgespalten und sich auf IT-Dienstleistungen und Software konzentrieren wollen. Damit eckte er bei seinen Managerkollegen und bei den Anteilseignern an. Er musste schliesslich gehen.

(Alexander Kuch/teltarif.ch)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
San Francisco - Ein Bilanzskandal bei der übernommenen Software-Schmiede Autonomy erschüttert den weltgrössten ... mehr lesen
Meg Whitman ist stocksauer: HP hat Geld zum Fenster rausgeworfen.
Palo Alto - Für die Mitarbeiter des angeschlagenen Computerbauers Hewlett-Packard kommt es noch schlimmer ... mehr lesen
Mehr als 4000 Mitarbeiter sind nach früheren Angaben schon weg.
Hewlett Packard.
Palo Alto - Auch mit Meg Whitman an der Spitze kommt der weltgrösste Computerhersteller Hewlett-Packard auf keinen grünen ... mehr lesen
eGadgets San Francisco - Der US-Computerriese Hewlett-Packard (HP) sagt mit dem Marktstart eines Tablet-PCs dem heimischen ... mehr lesen
Seit der Palm-Übernahme besitzt HP die Rechte an webOS.
Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
Die Suchmaschine für Jobs und Stellenangebote
x28 AG
Seestrasse 40
8800 Thalwill
Strafvollzug  Genf - Die überfüllte Genfer Strafanstalt Champ-Dollon wird bis Ende Jahr mit 85 Gefängnisaufsehern verstärkt. Mit dieser dringlichen Massnahme reagiert die Genfer Kantonsregierung auf den Protest des Wachpersonals gegen die Arbeitsbedingungen.  
Shinzo Abe  Tokio - Die japanische Politik hat - spät aber doch - die Bedeutung der Frau für die wirtschaftliche Performance erkannt. Premier Shinzo Abe bezeichnete Frauen kürzlich als «Japans ungenutzteste Ressource». Der Liberaldemokrat will ihre Stellung in der Arbeitswelt massiv stärken und die Erwerbsquote deutlich anheben.  
Japans Wirtschaft ist im ersten Quartal überraschend stark gewachsen.
Japans Wirtschaft stärker gewachsen als erwartet Tokio - Japans Wirtschaft ist im ersten Quartal überraschend stark gewachsen. Wie die Regierung auf vorläufiger Basis ...
Titel Forum Teaser
Solar Impulse soll bis Anfang Juli die Ostküste erreichen.
Green Investment Solar Impulse stellt neuen Streckenrekord auf Los Angeles - Auf der zweiten Etappe seines ...
Das neuste Aroma von finestbite: Cherry Tomato & Herbs.
Startup News Knuspriges aus Schottland Die finestbite GmbH aus dem bernischen Jegenstorf versorgt die Schweiz mit köstlichen Chips aus Schottland. Die Jungunternehmer greifen fürs Business und ihren Onlineshop auf ...
Wettbewerb
   
Jetzt mitmachen und gewinnen.
eGadgets Tim Burtons FRANKENWEENIE basiert auf einem Live Action Kurzfilm des Regisseurs aus dem Jahre 1984, den er mit seiner berühmten schwarz-weiss Technik und seinem ... mehr lesen
Fitness für die Lachmuskeln ist garantiert.
Mitmachen und gewinnen  Freitag, 31. Mai und Samstag, 1. Juni. Das sind die Daten welche man sich unbedingt merken muss. Denn dann tritt Dieter Nuhr, einer der erfolgreichsten ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
23.05.2013
swiss event corporation AG Logo
23.05.2013
MY POCKET Logo
23.05.2013
23.05.2013
22.05.2013
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 1°C 5°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 1°C 6°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall
St.Gallen 2°C 7°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 3°C 9°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 4°C 9°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 5°C 10°C bedeckt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten