Europaweite Hewitt-Gehaltsstudie
2009 keine grossen Salärsprünge möglich
publiziert: Freitag, 15. Aug 2008 / 07:33 Uhr

Die aktuellen Daten des Bundesamtes für Statistik sind alarmierend: 3,1 Prozent Inflation im Juli Vorjahresvergleich. Eine erste Teilauswertung der gross angelegten Hewitt-Studie zur Gehaltsentwicklung in Europa zeigt, dass trotz der hohen Inflationsrate die Gehälter der Arbeitnehmenden in Europa 2009 nur moderat ansteigen.

In der Schweiz erwartet Hewitt für 2009 eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 3 Prozent nach 2,9 Prozent im Vorjahr.
In der Schweiz erwartet Hewitt für 2009 eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 3 Prozent nach 2,9 Prozent im Vorjahr.
«Verglichen mit den aktuellen Inflationszahlen in der Schweiz sind die Salärerhöhungen von 2008 zum grössten Teil egalisiert. Wie stark die Salärerhöhungen 2009 die Kaufkraft anheben, ist wiederum von der weiteren Entwicklung der Inflation abhängig», betont Vito Pugliese, Vergütungsexperte bei Hewitt Associates. Für die Schweiz erwartet die Managementberatung Hewitt Associates Salärsteigerungen von durchschnittlich 3,0 Prozent im nächsten Jahr (2008: 2,9 Prozent).

Endergebnis im Oktober

Dies sind erste Ergebnisse der gross angelegten globalen Hewitt-Studie «Salary Increase Survey», in der Gehaltserhöhungsangaben von knapp 2000 Unternehmen aus über 40 Ländern Europas ausgewertet werden. Bis Anfang Oktober wird der vollständige Ergebnisbericht mit detaillierten Daten aus allen Ländern vorliegen und die aktuellen Gehaltserhöhungen mit den tatsächlichen Gehaltserhöhungen 2008 und den prognostizierten Entwicklungen für das Jahr 2009 für fünf Funktionsebenen vom Top-Management bis hin zum Arbeiter, vergleichen.

Ländervergleich

Verglichen mit dem Vorjahr dürfen die Arbeitnehmer in der Türkei 2009 den grössten Salärsprung erwarten. Hier prognostiziert Hewitt eine Steigerung um 9,6 Prozent, das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Hingegen wird für Spanien mit 4,2 Prozent eine deutlich geringere Gehaltssteigerung als im Vorjahr vorhergesagt. 2008 legten dort die Gehälter um 4,5 Prozent zu. Mit 3,5 Prozent ist die für Schweden prognostizierte Gehaltssteigerung verglichen mit den anderen Ländern zwar durchschnittlich, jedoch fällt sie auch hier 0,1 Prozentpunkte niedriger aus als 2008.

Ausgewählte Länder im einzelnen: Deutschland 2008:3,7%/Prognose 2009: 3,9%); Niederlande 3,6/4,1; Spanien 4,5/4,2; Schweden 3,6,/3,5; Grossbritannien 4,0/4,2; Belgien 3,8/4,4; Schweiz 2,9/3,0; Griechenland 5,4/5,6; Österreich 3,8/4,2; Tschechien 5,8/6,1; Italien 3,7/4,2; Polen 5,5/6,2; Slowakien 5,9/5,9; Türkei 9,0/9,6.

Entwicklung stabilisiert

«Auch wenn Unternehmen sich verstärkt auf dem Arbeitsmarkt profilieren müssen, haben sich die Gehaltsentwicklungen in den vergangenen Jahren nahezu stabilisiert. Die Vergütung ist zwar immer noch eine wichtige, jedoch nicht mehr die einzige Stellgrösse für Arbeitgeberattraktivität, Produktivität, Motivation und maximale Leistung», sagt Vito Pugliese.

(bs/KMU Magazin)

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