Sparrunde beim Pendlerblatt
«20 Minuten» legt Online- und Printredaktion zusammen
publiziert: Donnerstag, 27. Sep 2012 / 11:13 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Sep 2012 / 15:19 Uhr
Das Medienunternehmen Tamedia will sparen.
Das Medienunternehmen Tamedia will sparen.

Zürich - Sparrunde beim Pendlerblatt «20 Minuten»: Tamedia will bis im zweiten Halbjahr 2013 deutliche Kostensenkungen erreichen. Online- und Printredaktion werden deshalb zusammengelegt und neu vom bisherigen Print-Chefredaktor Marco Boselli (47) geleitet.

Wir sind ein auf die Vermarktung und Vermittlung von Medien der besonderen Art spezialisiertes Unternehmen.
Mediabox
Eichstrasse 25
8045 Zürich
5 Meldungen im Zusammenhang
Der bisherige Online-Chefredaktor Hansi Voigt wird das Medienhaus Tamedia voraussichtlich Ende November verlassen. Entlassen wurde der 49-Jährige aber nicht, wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der sda betonte.

Voigt sei der Meinung gewesen, dass die neue, integrierte Redaktion nur von einer einzigen Person geleitet werden sollte. Als sich die Verantwortlichen für Boselli aussprachen, entschloss sich Voigt dazu, seinen Arbeitgeber zu verlassen. Tamedia dankt ihm in einer Mitteilung vom Donnerstag für seine hervorragende Arbeit.

Mobile Nutzung rentiert nicht

Die Online- und Printausgaben von «20 Minuten» haben seit einigen Jahren bereits gemeinsame Wirtschafts- und Unterhaltungsressorts. Nun werden auch die anderen Ressorts zusammengelegt. Der Umbau soll im Dezember vollzogen werden.

Grund für die Umstrukturierung sind nicht nur die immer stärker werdende Vermischung von Print und Online, sondern nicht zuletzt die zu hohen Kosten der beiden Redaktionen.

Wie viel Tamedia sparen will, gibt das Medienhaus nicht bekannt. Die Sparrunde soll aber bis im zweiten Halbjahr 2013 abgeschlossen sein. Man werde einzelne Stellen deshalb nicht mehr besetzen, sagte Zimmer. «Auch einzelne Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.»

Das Problem von «20 Minuten» und auch anderer Plattformen ist, dass die mobile Nutzung über Smartphones nicht rentiert. Die Nutzerzahlen seien geradezu explodiert, sagte Zimmer. «Bis jetzt wirft die mobile Nutzung aber nur wenig Werbeeinnahmen ab.» Der Werbemarkt habe diese Möglichkeiten noch nicht entdeckt.

Syndicom besorgt

Die Mediengewerkschaft Syndicom reagierte besorgt auf die Fusions-Nachricht. Die Konvergenz von Print und Online dürfe nicht als Sparprojekt missbraucht werden, schreibt sie in einer Mitteilung. In den letzten Jahren seien bereits verschiedene Redaktionen von Sparprogrammen heimgesucht und geschröpft worden. Weitere Entlassungen gelte es unbedingt zu vermeiden.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Baden/Zürich - Jetzt ist die Katze aus dem Sack, wie der Ex-20 Minuten online-Chef Hansi Voigt den Schweizer Onlineportal-Markt ... mehr lesen
Angestossen und grösstenteils finanziert wird «Watson» vom Aargauer Verleger Peter Wanner.
Die Printmedien verlieren weiter Marktanteile.
Zürich - Der Schweizer Werbemarkt stagniert. In den ersten sechs Monaten des ... mehr lesen
Zürich - Die online verfügbaren Tamedia-Zeitungen sind nicht mehr lange gratis: Ab Dezember 2013 führt das ... mehr lesen
Der Medienkonzern Tamedia hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Gewinn erzielt.
In der Schweiz wird nicht mehr so viel Werbung gemacht.
Zürich - Das Medienunternehmen Tamedia hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres weniger verdient. Auch der Umsatz ging zurück. Die Entwicklung widerspiegle ... mehr lesen
Im englischsprachigen Raum war 2011 kein gutes Jahr für die Zeitungen. Trotz wachsender Online-Leserschaft konnten die ... mehr lesen
Im englischsprachigen Raum war 2011 kein gutes Jahr für die Zeitungen.
Das Schweizer Satiremagazin. Mit uns haben Sie gut lachen.
Wir sind ein auf die Vermarktung und Vermittlung von Medien der besonderen Art spezialisiertes Unternehmen.
Mediabox
Eichstrasse 25
8045 Zürich
Die Sonntagspresse de­bat­tie­rt u.a. über die Léger-Wahlumfrage.
Die Sonntagspresse de­bat­tie­rt u.a. über die ...
Presseschau  Bern - Eine Umfrage der «SonntagsZeitung» zeigt einen leichten Aufwärtstrend für fast alle Parteien ausser der SVP. Zudem geht Didier Burkhalter aus der Umfrage als beliebtester Politiker hervor. Diese und andere (unbestätigte) Schlagzeilen in der Übersicht: 
Bundespräsident Didier Burkhalter.
Burkhalter machte in seinem Präsidialjahr 32 Auslandsreisen Bern - Drei Ämter hat Didier Burkhalter 2014 bekleidet: Bundespräsident, Aussenminister und Vorsitzender der ...
Europaweite Fahndungsaktion nach irregulären Einwanderern Rom - Zwei Wochen lang wird europaweit verstärkt nach ...
SRG-Wahlbarometer sieht Verluste bei der SVP und Gewinn bei GLP Bern - Die Masseneinwanderungsinitiative scheint der SVP ...
NDB-Chef ausspioniert  Bern - Der Fall sorgte vor rund einem Jahr für Schlagzeilen: Die «Wochenzeitung» (WOZ) ...  
Der Chef des NDB wurde ausspioniert. (Symbolbild)
Die «Neue Zürcher Zeitung» und die «NZZ am Sonntag» würden künftig im Druckzentrum Zürich der Tamedia AG gedruckt.
Verzicht auf die Schliessung gefordert  Zürich - Den NZZ-Verantwortlichen bläst ein rauher Wind entgegen. ...  
1. Dezember 2. Dezember 3. Dezember 4. Dezember 5. Dezember 6. Dezember 7. Dezember 8. Dezember 9. Dezember 10. Dezember 11. Dezember 12. Dezember 13. Dezember 14. Dezember 15. Dezember 16. Dezember 17. Dezember 18. Dezember 19. Dezember 20. Dezember 21. Dezember 22. Dezember 23. Dezember 24. Dezember
Adventskalender nachhaltige Entwicklung 2014
Adventskalender 24 Fenster zur Nachhaltigkeit, von innovativen Unternehmen, NGOs und weiteren Partnern.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    So, Italien will? Ein paar Populisten sind noch lange nicht Italien! Welch ein ... Sa, 20.12.14 00:52
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Hör ich recht? Der KGB Beamte, der sich hinter der Mauer offensichtlich recht wohl ... Do, 18.12.14 22:41
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2632
    Die... Sanktionen gegen Russland mögen kurzfristig wirken. Langfristig sind ... Do, 18.12.14 13:55
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Mittelalter Deutlicher kann es nicht zu Tage treten, die Gold-Initianten leben noch ... Mo, 01.12.14 13:37
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Die Dummen sind die Besucher der chinesischen Restaurants, nicht die Köche aus China oder ... Mo, 01.12.14 01:28
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Hoffentlich... ...werden diese Kontingente endlich vernünftig eingesetzt und nicht wie ... Fr, 28.11.14 19:54
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Die Finanzwelt lacht! Hier eine Meinung einer Bank und eine angesehen Börsenzeitung: "Statt ... Do, 27.11.14 18:56
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Teilweise hat er ja Recht, der Jordan Der Wert des Frankens wird in der Finanzwelt durch Nachfrage und ... Mi, 26.11.14 20:30
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
19.12.2014
18.12.2014
OneCasa Logo
18.12.2014
18.12.2014
grape? finder Logo
18.12.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 0°C 2°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 0°C 3°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 2°C 5°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern -0°C 7°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 4°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Genf 0°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 11°C 13°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten