13'000 Kinder in China wegen verseuchter Milch in Kliniken
publiziert: Sonntag, 21. Sep 2008 / 19:21 Uhr

China - Im Skandal um verseuchte Milchprodukte will die chinesische Regierung hart durchgreifen. Der Staatsrat kündigte drastische Strafen für die Verantwortlichen und schärfere Kontrollen in der Milchindustrie an.

Den Schweizer Konsumenten droht nach Einschätzung der Eidg. Zollverwaltung keine Gefahr.
Den Schweizer Konsumenten droht nach Einschätzung der Eidg. Zollverwaltung keine Gefahr.
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Die chinesische Regierung will die gesamte Molkerei-Industrie des Landes überprüfen. Lokale Behörden wurden aufgefordert, grundlegende Änderungen im Milchmarkt und bei Molkereiprodukten herbeizuführen.

Der Staatsrat versprach nach seiner Krisensitzung, die für den Lebensmittel-Skandal verantwortlichen Hersteller, Kontrollbehörden und Funktionäre zu bestrafen. Das grösste Augenmerk sei jedoch auf die Rettung erkrankter Kinder gerichtet.

Kontrolluntersuchungen ausweiten

Die Kontrolluntersuchungen in ländlichen Gegenden sollen ausgeweitet werden. Spitäler seien angewiesen, kostenlose Checks und Behandlungen anzubieten.

Die chinesischen Konsumenten sind in heller Aufregung, seit die Industriechemikalie Melamin zunächst in Milchpulver für Babynahrung und schliesslich auch in Milch, Joghurt und Eis der drei grössten Milchproduzenten des Landes entdeckt worden war.

Vier Säuglinge starben bereits

Durch den Stoff, mit dem ein höherer Eiweissgehalt vorgetäuscht werden soll, starben in China bereits vier Säuglinge, knapp 13'000 erkrankten und wurden bis Sonntagabend in Spitäler eingeliefert - 104 von ihnen laut Gesundheitsministerium ernsthaft krank.

Den Schweizer Konsumenten droht nach Einschätzung der Eidg. Zollverwaltung vom Freitag keine Gefahr, da aus China weder Milch- noch Molkereiprodukte importiert werden, wie der zuständige Sachverwalter bei der Oberzolldirektion der Nachrichtenagentur SDA sagte.

(li/sda)

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